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Todtenweis

17.12.2010

Thomas Riß: keinen Stress machen

In dem Buch "Pilgerwege im Wittelsbacher Land" geht es auch um die Kapelle im Todtenweiser Ortsteil Sand. Foto: Johann Eibl
Bild: Johann Eibl

Am Montag wurde im Gemeinderat Petersdorf über die Breitbandversorgung gesprochen, am Dienstag war Aindling an der Reihe und einen Tag danach mit Todtenweis die dritte Kommune, die dieser Verwaltungsgemeinschaft angehört. Das Ergebnis war stets das Gleiche.

Todtenweis. Am Montag wurde im Gemeinderat Petersdorf über die Breitbandversorgung gesprochen, am Dienstag war Aindling an der Reihe und einen Tag danach mit Todtenweis die dritte Kommune, die dieser Verwaltungsgemeinschaft angehört. Das Ergebnis war stets das Gleiche.

Konkrete Beschlüsse wurden nicht gefasst. Vielmehr hofft man im neuen Jahr auf eine praktikable Lösung, die möglichst allen Bürgern den gewünschten Zugang zur Datenautobahn sichert.

Wie der Todtenweiser Bürgermeister Thomas Riß auf AN-Anfrage erklärte, will sich diese Kommune nicht mit den hohen finanziellen Belastungen abfinden. Würde man die Offerte von LEW-Telnet annehmen, käme nach Abzug eines staatlichen Zuschusses noch ein Betrag von rund 300 000 Euro auf Todtenweis zu. Entschieden zu viel, wie im Gemeinderat bereits zwei Wochen zuvor die Rede war.

Thomas Riß: keinen Stress machen

Fachmann von LEW-Telnet wird eingeladen

Riß gab zu bedenken: "Wir sehen nicht ein, warum wir hier den Weg für den Landkreis bereiten sollen." Im Angebot steht eine Anbindung an Stettenhofen zur Debatte, zunächst war man davon ausgegangen, dass es sich um Unterach handeln würde. Darum fasste der Bürgermeister die Angelegenheit so zusammen: "Wir machen da keinen Stress." Er will vor einer Entscheidung einen Fachmann von LEW-Telnet in eine Sitzung einladen: "Ich bin kein Techniker." Dabei sollten die offenen Fragen geklärt werden. Und was die 100 000 Euro angeht, die von der Staatsregierung in Aussicht gestellt wurden, so ist für Thomas Riß klar: Dieser Betrag ist keineswegs verloren, wenn Todtenweis erst im kommenden Jahr hier Nägel mit Köpfen macht.

Bei der Verkehrsschau ging es im Wesentlichen nur um ein Thema: die Platzierung des Ortsschildes am neuen Gewerbegebiet. Dass es dort aufgestellt werden sollte, fand beispielsweise die Polizei nicht gut.

Kompromiss bei der Geschwindigkeit

Der Kompromiss sieht so aus, dass bis zum Ortsschild eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern (km/h) einzuhalten ist. Diese Regelung ist nicht im Sinne der Gemeinde, die sich damit nicht einverstanden erklärt. Wie der Bürgermeister erklärte, gilt auf der Strecke von Mühlhausen nach Bach Tempo 70. Darum will man in dem Abschnitt vom neuen Gewerbegebiet bis zum Ortsanfang ebenfalls diese Höchstgrenze anstreben, um zum einen die Sicherheit zu erhöhen und zum anderen den Beschwerden der Anwohner Rechnung zu tragen. Thomas Riß berichtet von Radarmessungen in diesem Bereich: "Der Schnellste ist mit 120 durch und über 70 Prozent fuhren mit über 70 km/h in den Ort rein." Von Johann Eibl

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