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Affing

04.03.2015

Turnhalle: Es fehlt nicht viel zum Bürgerbegehren

Kommt es in Affing zum Bürgerentscheid?
Bild: Symbolbild: Thorsten Jordan

In Affing haben schon 350 Menschen für eine größere Turnhalle unterschrieben. Kommt ein Entscheid?

Es ist ein Renner: Bis zum Wochenende haben schon 350 Menschen aus der Gemeinde Affing für eine größere Turnhalle an der Realschule in Bergen unterschrieben. Rund 430 Unterschriften werden gebraucht, um einen Bürgerentscheid zu beantragen. Aber auch dann bleibt die Frage, ob es zum Bürgerentscheid kommen kann.

Zehn Prozent der Wahlberechtigten sind in einer Gemeinde der Größenordnung Affings nötig, damit ein Bürgerbegehren erfolgreich ist. Macht in Affing rund 430. Innerhalb einer Woche waren bereits 350 Unterschriften beieinander. „Es schaut gut aus“, freute sich gestern Josef Schmid. Der Gemeinderat aus Gebenhofen unterstützt die Initiative der Sportvereine DJK Gebenhofen-Anwalting und TSV Mühlhausen. Die Vereine wollen, wie berichtet, eine wettkampftaugliche Turnhalle (22 mal 44 Meter) an der Realschule durchsetzen. Der Gemeinderat hatte sich mit 10:10 Stimmen für die kleinere, günstigere Schulsporthalle (27 mal 30 Meter) entschieden.

Schmid geht davon aus, dass die notwendige Unterschriftenzahl bis zum Ende der Woche zusammen ist. Die Liste muss dann in der Gemeindeverwaltung geprüft werden. Denn unterschreiben dürfen nur wahlberechtigte Gemeindebürger. Das soll rasch passieren. „Da bleibt man am Ball“, verspricht Verwaltungschef Markus Heidenreich. Denn er weiß, dass die Zeit drängt. Im September müsse der Landkreis, der Bauherr bei der Turnhalle ist, den Zuwendungsantrag bei der Regierung von Schwaben einreichen. Ansonsten verliert man ein Jahr Zeit. „Je schneller umso besser“, fasst Heidenreich deshalb zusammen. Nach der Prüfung muss der Gemeinderat über die Zulässigkeit des Begehrens entscheiden. Ist es zulässig, muss innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid also ein Urnengang anberaumt werden.

Doch ob ein Bürgerentscheid in dem Fall rechtlich überhaupt möglich ist, wird derzeit im Landratsamt geprüft. Landkreis und Gemeinde teilen sich die Kosten für den Hallenbau, die Verträge dazu sind unterschrieben. Auch ist der Auftrag für den Vorentwurf bereits vergeben worden. Eine Rückfrage im Landratsamt ergab gestern noch keinen neuen Stand, was diese Prüfung anbelangt.

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