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Pöttmes

05.07.2010

Vor dem neuen Rathaus lässt sich trefflich feiern

Das Pöttmeser Marktfest war bei idealem Sommerwetter ein voller Erfolg. Am Samstag und Sonntag kamen jeweils gut 1500 Besucher und genossen die gute Stimmung vor dem neuen Rathaus. Fotos (5): Johann Eibl
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Das Pöttmeser Marktfest war bei idealem Sommerwetter ein voller Erfolg. Am Samstag und Sonntag kamen jeweils gut 1500 Besucher und genossen die gute Stimmung vor dem neuen Rathaus. Fotos (5): Johann Eibl

Vor dem neuen Pöttmeser Rathaus lässt sich vortrefflich feiern. Davon konnten sich am Samstag und am Sonntag jeweils gut 1500 Besucher des 29. Marktfestes bei idealem Sommerwetter überzeugen. Von Johann Eibl

Pöttmes. Vor dem neuen Pöttmeser Rathaus lässt sich vortrefflich feiern. Davon konnten sich am Samstag und am Sonntag jeweils gut 1500 Besucher des 29. Marktfestes bei idealem Sommerwetter überzeugen. Das Fest bezieht seinen Charme aus der Tatsache, dass hier viele Vereine zusammenarbeiten. Etwa der Kegelclub Pöttmes, der mit „bestimmt 30 Leuten“ engagiert war, wie Schriftführer Harti Hammerl wissen ließ: „Ein Teil des Geldes geht an das Partnerschaftskomitee - so machen es alle. Das ist ein ganz tolles Fest.“ Als besondere Spezialität an seinem Stand hob er die Fleischspieße hervor, die mit Kohle aus Rebenholz zubereitet werden.

Der Bund Naturschutz lud diesmal in den Kultursaal ein, um auf seine Anliegen aufmerksam zu machen. Das Interesse war hier nicht überwältigend.

Originell war die Idee, draußen ein altes Flakglas aufzustellen, das im Zweiten Weltkrieg im Fronteinsatz war. Es ermöglichte den Besuchern, die insgesamt fünf Störche auf dem südlichen Stadttor zu beobachten. Nicht weit davon entfernt war Johann Schmuttermeier im Einsatz. Der ehemalige Bürgermeister der Marktgemeinde Pöttmes half tatkräftig mit, um den Stand des Angelsportvereins aufzubauen, dessen Vorsitzender er ist. Jeweils rund 120 Makrelen wurden dort an den beiden Tagen auf einem Holzkohlengrill zubereitet. Karl Hofmann, der Vorgänger von Schmuttermeier auf dem Sessel des Pöttmeser Bürgermeisters, hatte derweilen als einer der ersten Besucher bereits Platz genommen.

Vor dem neuen Rathaus lässt sich trefflich feiern

Der Reservistenverein war dabei, ebenso der Ortsverband der CSU. Auch die Dorfgemeinschaft Handzell hatte einen Stand aufgebaut. Der Brieftaubenverein Pöttmes ist derzeit weniger bekannt. Erst seit einigen Monaten hat er sein Dornröschendasein beendet, in dem er eigentlich nur noch bei Weihnachtsfeiern in Erscheinung trat. „Jetzt haben wir das neu ins Leben gerufen, mit jungen Mitgliedern“, wie Vorsitzender Manfred Kaierle erklärte.

Das Partnerschaftskomitee durfte nicht fehlen, es bot auf seiner Karte Crêpes und Calvados an - die Nähe zu den Freunden in Frankreich war unverkennbar. Hans Steiger, der sich im Marktgemeinderat und in der Feuerwehr engagiert, nannte das schlichte Erfolgsrezept der Veranstaltung: „Da geht man hin, weil man Leute trifft, mit denen man ratschen kann.“

Gegen 19 Uhr griff am Samstagabend die Musikkapelle „Red Roses“ in die Tasten. Bereits zu diesem Zeitpunkt war Angela Mayer als Chefin des Partnerschaftskomitees klar: „Ich weiß sicher, dass das bombenvoll wird.“ Sie lobte das tolle Miteinander bei diesem Ereignis und bedankte sich für die „Riesenunterstützung durch die Familie Gumppenberg, den Bürgermeister und den Bauhof“.

Der Tennisclub war ebenfalls präsent; beim Stand der Gumppenberger Jäger gab es Speisen, für die die Waidmänner gesorgt hatten: Rehragout oder Wildschweinbraten. Am Erdweg bot der TSV Pöttmes Speisen und Getränke feil, bei den Fußballern war mit Holger Schafnitzel einer der besten Kicker aus der Marktgemeinde im Einsatz. „Wegen des WM-Erfolgs der Fußballer“ bot Martin Rupprecht, Vorsitzender des Heimat- und Volkstrachtenvereins, den Besuchern ein kleines Zuckerl. Am Sonntag gab‘s zur Mittagszeit die Halbe Bier günstiger.

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