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Polizei Schrobenhausen

07.05.2020

Wegen Corona-Isolation: Asylbewerber droht, sich umzubringen

Ein 33-Jähriger soll aufgrund einen positiven Coronatests von den Flüchtlingen in einem Heim in Schrobenhausen getrennt werden. Der Asylbewerber wehrt sich.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Ein 33-Jähriger soll aufgrund eines positiven Corona-Tests von den Flüchtlingen in einem Heim in Schrobenhausen getrennt werden. Der Asylbewerber wehrt sich.

Ein positiv auf das Coronavirus getesteter 33-jähriger Asylbewerber, der in der „Alten Grundschule“ in Schrobenhausen untergebracht ist, sollte aus Trennungsgründen von den übrigen Flüchtlingen in ein anderes Stockwerk in der Unterkunft verlegt werden.

Da er den Anweisungen des Sicherheitspersonals keine Folge leistete, wurde die Polizeiinspektion Schrobenhausen um Unterstützung ersucht. Der Flüchtling konnte durch die eingesetzten Beamten ebenso wenig zum „Umzug“ überredet werden. Bei dem Versuch, die Maßnahme mit Zwang durchzusetzen, leistete der Flüchtling laut Polizei Widerstand und drohte, sich umzubringen. Des Weiteren beleidigte er die eingesetzten Beamten.

Polizisten werden vorsorglich auf Corona getestet

Der 33-Jährige wurde aufgrund von Eigengefährdung in die Psychiatrie eingewiesen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die Beamten der Polizeiinspektion Schrobenhausen und die Beamten der Unterstützungsstreife aus Ingolstadt trugen bei dem Einsatz eine vollständige Schutzausrüstung. Vorsorglich werden sie jedoch auf eine mögliche Infizierung getestet. Sie wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.05.2020

(edit/mod/bitte sehen Sie von pauschalen Unterstellungen ab)

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07.05.2020

Ich denke, das dieses Virus eine der schlimmsten Seuchen ist, die uns im 21 Jhd. treffen konnten. Ansonsten würde die Regierung und auch die meisten Menschen aus dem Volk auch nicht solche Maßnahmen vollziehen, bzw. akzeptieren. Ich kann mir aber auch sehr gut die Situation vorstellen, in welcher sich dieser arme Mensch gerade befindet. Man flieht aus einem Land in dem man unterdrückt oder in Lebensgefahr schwebt. Man lässt alles zurück, ist vielleicht getrennt von der Familie und allen anderen Angehörigen und findet dann in einem neuen Land langsam neue Freunde. Nun wird man "abgestempelt" als Corona positiv und soll in die Isolation. Das alles nach den möglichen Traumata, die man vorher erleben musste. Hier bekommt man dann ein Dejavu und reagiert dann in extremer Weise um sich zu wehren. Ob das nun richtig ist oder nicht mag ich nicht beurteilen. Ich habe aber deswegen keine negative Meinung gegenüber diesen Mensch.

Just my Dime

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08.05.2020

>> Ob das nun richtig ist oder nicht mag ich nicht beurteilen. <<

Sonst geht es Ihnen gut? Natürlich ist das nicht richtig.

Dieser Mensch wehrt sich nicht, sondern zeigt einfach sein stark ausgeprägtes Ego. Solche Effekte hatten wir auch schon in Afrika und dem Thema Aids.

Ich habe den Eindruck, dass Menschen mit Asylhintergrund eher noch auch mal auf der Straße mit Maske rumlaufen, wo ich das Ding schon wieder abgenommen habe. Nur das mal für Sie zum Thema richtig/falsch.

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09.05.2020

@Peter P.

>> Ob das nun richtig ist oder nicht mag ich nicht beurteilen. <<

Diese Aussage ist verständlich und sachlich richtig. Allerdings ist dies bei ihrer grundsätzlichen Aggression gegenüber Minderheiten nicht zu sehen.

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09.05.2020

>> Allerdings ist dies bei ihrer grundsätzlichen Aggression gegenüber Minderheiten ... <<

Reden Sie bitte keinen Quatsch. Mehr Vielfalt, mehr Frauen, mehr Bildung, weniger religiöse Prägung - dann ist gesellschaftlicher Konsens über Einwanderung schnell möglich. Echte Einwanderungsländer wählen ihre Einwanderer aus!

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09.05.2020

@ Peter P.

"Reden Sie bitte keinen Quatsch."

Man sieht deutlich, dass Sie in ihrer Überheblichkeit nicht in der Lage sind bessere Argumente zu zeigen.

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