Wenn der Tag X kommt

Kommentar Von Johann Eibl
16.04.2018

Im Aichacher Land wächst die Angst vor der Schweinepest.

Zweimal nahm Reinhard Herb am Samstag in seiner Rede in Pöttmes das Wort „beängstigend“ in den Mund. Wollte der Sielenbacher damit den Jägern aus unserer Region Angst einjagen? Die Frage lässt sich mit gutem Recht verneinen. Dem Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands sollte man bei seinen Ausführungen zur Afrikanischen Schweinepest vielmehr Beachtung schenken. Und außerdem stand er mit seinen sorgenvollen Formulierungen keineswegs allein da. Im Bayerischen Landtag hat man sich mit der Angelegenheit ebenso bereits befasst wie im Landratsamt in Aichach.

Einem Großteil der Bevölkerung ist nach wie vor nicht so recht bewusst, dass diese Pest von Osten her immer näher rückt. Die Folgen werden wir alle zu spüren bekommen, in erster Linie freilich die Bauern, die Schweine in ihren Ställen haben. Wenn man hört, dass in Tschechien Scharfschützen infizierte Tiere ins Visier nehmen, vermag das keineswegs zu beruhigen.

Das Fatale ist: Die Entwicklung wird sich wohl kaum mehr aufhalten lassen. Man spricht bereits vom Tag X, an dem auch bei uns der erste Fall bekannt wird. Dann könnte es richtig ungemütlich werden, wobei der Begriff „ungemütlich“ in diesem Fall wohl eine deutliche Untertreibung darstellt.

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