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Aichach

23.07.2010

Wetten, dass die Eltern scheitern?

Auch Superhund Snoopy beteiligte sich an "Wetten, dass ...". Im Hintergrund Paul Schellenbauer.
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Auch Superhund Snoopy beteiligte sich an "Wetten, dass ...". Im Hintergrund Paul Schellenbauer.

Das war ein Schulfest der besonderen Art: In Aichach haben Schüler mit ihren Eltern gewettet. Und zwar ganz professionell.

Die Eltern sind gescheitert. An der Aufgabe, die ihnen die Schulleitung gestellt hatte. Die Mamas und Papas schafften es nicht, 100 Eltern, als Deutschland-Fan verkleidet auf die Bühne zu bringen, die das Lied "54, 74, 90, 2010" singen. "Wetten, dass . . .?" war das Motto beim Schulfest der Geschwister-Scholl-Hauptschule Aichach, und die Eltern mussten Eis für jeden Schüler bezahlen.

Als Thomas Gottschalk der Hauptschule trat zweiter Konrektor Paul Schellenbauer auf. Er brachte die "Eurovisionssendung" (mit Originalmusik unterlegt) schlagfertig und professionell über die Bühne im Pausenhof. Elternbeirats-Vorsitzender Stephan Gesell sorgte mit Helfern für Leckereien, zur Unterhaltung trugen praktisch alle bei.

Die Schultanzgruppe unter Erika Chalinski ließ mit dem hinreißenden Tanz "Waka Waka" die WM-Stimmung wiederaufleben. Sommerstimmung zauberte die Klasse 5 c mit Lehrerin Bärbel Oskarsson beim Song "Ab in den Süden, der Sonne hinterher". Beim Schubkarrenrennen der 6 d setzten sich Schüler Fabian Gutmann und sein Klassenlehrer Werner Langer gegen Schülerin Lea Franz mit Rektor Negele im Schubkarren durch. Die Klasse 8 a verlor ihre Hundewette gegen Roman Eck aus der 9 a. Sie hatte geglaubt, dass keiner länger einen Handstand durchhalten könne als Tufans Hund "Snoopy". Sportlehrerin Erika Chalinski nahm mit zwei Schülerinnen die Herausforderung an, einen Hula-Hoop-Reifen möglichst lange kreisen zu lassen. Doch Wettkandidatin Asena Karadag (5 a) gewann souverän. Anna-Katharina Dhillon (6 c) wettete, dass sie in einer Minute als Elefant verkleidet mit ihrem Rüssel sechs volle Flaschen umkegelt. Ein Herr aus dem Publikum brauchte die doppelte Zeit. Viktor Schneider (6 c) wollte in einer Minute mindestens drei geworfene Schaummäuse mit Mäusefallen fangen. Doch die Fallen von Celikkaya Beyzu schnappten schneller zu.

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In der Mittagspause spielte die Schulband auf und es gab Lose zugunsten des "Elternbeirats-Topfes". Haupttreffer waren zwei Backstage-Karten für ein Konzert der Sängerin Christina Stürmer.

Die Klasse 6 d stimmte mit Musiklehrerin Petra Neft "Lemon Tree" und die Mädchen der 5 a unter Christine Helfer mit "Show" auf den zweiten Teil ein. Besonders schwer hatten es fünf Lehrer. Sie durften nicht lachen, als Buben der Klasse 7 dM und Lehrer Gerhard Greiner Cancan tanzten, was sich als unmöglich herausstellte. Beim Geschicklichkeitsparcours der 8 a konnten sich die Schüler gegen die Lehrer durchsetzen.

Genüsslich war das Schokokuss-Rennen der 6 b. Die geschickteren Leckermäuler waren allerdings die Kinder der 5 c. Jessica Russo und Jonas Kos (6 a) ordneten ihren Lehrern die richtigen Kennzeichen fehlerfrei zu. Sie wurden zu Wettkönigen gekürt. "Pizza für die ganze Klasse" lautete der erste Preis.

Trotz der verlorenen Wette zeigte sich der Elternbeirats-Vorsitzende zufrieden mit der Veranstaltung und vor allem dem erzielten Erlös. (AN)

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