1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Winklhofer macht Dampf in Affing

Kommentar

27.11.2019

Winklhofer macht Dampf in Affing

Markus Winklhofer strahlt. Es ist der Moment, in dem das Wahlergebnis bekannt wird.
Bild: Carmen Jung

Markus Winklhofer hat sich lange zurückgehalten. Jetzt geht der Affinger Bürgermeister in die Offensive. Warum er das muss

Markus Winklhofer ist von eher zurückhaltender Natur. Die Abteilung Attacke ist nicht seine bevorzugte Art. Die Rede des Affinger Bürgermeisters vor der CSU-Gemeindeversammlung ist deshalb bemerkenswert.

Was Winklhofer über Faltermeier nicht sagt

Persönlich wird Winklhofer auch diesmal nicht. Es fällt kein Wort über seinen Herausforderer Gerhard Faltermeier, erst recht kein schlechtes. Letzteres gilt auch für den aktuellen Gemeinderat. Trotzdem wird der Bürgermeister deutlich und äußert sich selbstbewusst. Wenn er sich Gemeinderäte ohne Ortsteildenken wünscht, heißt das: Jetzt herrscht zuviel davon im Kommunalparlament vor. Wenn Winklhofer Bürgernähe als elementar für seine Arbeit bezeichnet und davon erzählt, dass man beim Gratulationsbesuch für eine 80-Jährige mitbekommt, was die Menschen bewegt, ist das auf Faltermeier gemünzt. Der hat schließlich gesagt, er halte repräsentative Termine für nicht so wichtig. Wenn Winklhofer feststellt, dass Konstanz nötig sei, dass er Projekte angestoßen habe und sie weiterverfolgen wolle, muss er gar nicht erst erwähnen, dass Faltermeier aus Altersgründen nur ein Übergangsbürgermeister sein kann.

Winklhofer erhebt Anspruch auf das Bürgermeisteramt in Affing

Winklhofer hat damit ganz klar seinen Anspruch auf das Bürgermeisteramt formuliert. Er macht Dampf. Und das muss er, wenn er sein Amt mit Erfolg verteidigen will.

Hier geht's zum Artikel Affings CSU steht hinter Markus Winklhofer

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren