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Gemeinderat

20.07.2019

Wo in Hollenbach gebaut werden darf

Gremium stimmt über eine ganze Reihe von Bauangelegenheiten in den Ortsteilen ab

Der Hollenbacher Gemeinderat hat sich am Donnerstagabend in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mit verschiedenen Bauangelegenheiten beschäftigt. So ging es zunächst um eine Ortsrandsatzung in „Hollenbach, Nördlich der Hauptstraße“. Hier waren Behörden und Öffentlichkeit aufgerufen, Stellungnahmen abzugeben. Der Kreisbrandrat hatte befürchtet, dass die Zufahrt zum Grundstück von Süden her im Ernstfall zu schmal sein könnte. Daraufhin testete die Freiwillige Feuerwehr Hollenbach die Zufahrt, wie Bürgermeister Franz Xaver Ziegler berichtete. Zusammen mit der Gemeinde wurde danach nun eine Stellungnahme formuliert, aus der hervorgeht, dass die Zufahrt unbedenklich sei.

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Der Bayerische Bauernverband verwies zudem darauf, dass der benachbarte landwirtschaftliche Betrieb sich bei weiterer Bebauung nicht weiterentwickeln könnte. Auch gab es Bedenken wegen der Emissionen. Die Gemeinde verwies jedoch darauf, dass sich an der Situation für den landwirtschaftliche Betrieb wenig ändere. Der Satzungsbeschluss wurde einstimmig gefasst.

Um ein Wohnhaus mit Ergotherapie-Praxis ging es in der Ortsrandsatzung „Hollenbach, Westlich Greppenfeld“. Planerin Katrin Mohrenweis erläuterte dem Gemeinderat den Bauplanentwurf, sprach über Lage, Zufahrt, Stellplätze und Begrünung. Gemeinderatsmitglied Erwin Spar hatte zunächst Bedenken, ob die Eingrünung eine mögliche spätere Wohnbebauung in der Nachbarschaft nicht erschweren würde. Am Ende blieb es aber bei der momentan vorgesehenen Bepflanzung, die laut Bürgermeister ohnehin erforderlich ist. Der Billigungsbeschluss fiel einstimmig.

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Planerin Katrin Mohrenweis stellte auch zwei Varianten für die Ortsrandsatzung „Mainbach, Östlich der Dorfstraße“ vor. Hier soll neben einem schon vorhandenen Lagerplatz im Außenbereich ein Einfamilienhaus entstehen. Der Gemeinderat entschied sich dafür, den Lagerplatz gleich mit in die Ortsrandsatzung einzubeziehen, die zweite Variante hätte sich allein auf das geplante Einfamilienhaus bezogen.

Die Ortsrandsatzung „Nördlich des Krebsbachwegs“ im Ortsteil Schönbach wurde hingegen aufgehoben. Damit ist es einem Bauherren nun auch möglich, ein Flachdach auf sein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu setzen. Den Bauantrag für den Neubau hat der Gemeinderat ebenfalls befürwortet.

Auch gegen die Pläne der Firma Haimer hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden: Das Unternehmen will in Motzenhofen ein schon bestehendes Betriebsgebäude einhausen und anders nutzen, um Platz für Sozialräume zu schaffen.

Im nicht öffentlichen Teil vergab der Gemeinderat die Kanalarbeiten für das Baugebiet „Am Oberfeld“ in Motzenhofen an die Firma Weigl Tief- und Straßenbau, der Auftrag für die Straßenbauarbeiten ging an die Firma Schweiger. Die Straßenbeleuchtung übernimmt Bayernwerk. (kabe)

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