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Landwirtschaft II

25.02.2015

Zucht, Zott und Milch

Molkerei veranstaltet einen Hofnachfolgertag bei einer Besamungsstation

Beim vierten Hofnachfolgertag der Molkerei Zott aus Mertingen (Kreis Donau-Ries) informierten sich rund 100 junge Landwirte, die einen Milchbetrieb übernehmen, beim Besamungsverein Neustadt a. d. Aisch. Im Vordergrund steht laut einer Mitteilung der persönliche Austausch und die Fortbildung. Die in einer Genossenschaft zusammengeschlossenen Milchlieferanten aus der Region Aichach verkauften 1998 ihr Milchwerk an die Molkerei Zott in Mertingen (Kreis Donau-Ries). Seit 1998 wird der Rohstoff aus dem Wittelsbacher Land zum Großteil in der Molkerei im Nachbarlandkreis verarbeitet. Damals waren es noch über 900 Lieferanten. Zu den Hochzeiten der kleinteiligen bäuerlichen Landwirtschaft in den 40er- und 50er-Jahren waren es sogar über 3500 Landwirte. Heute zählt die Aichacher Milchliefergenossenschaft weit unter 300 Lieferanten.

Christine Weber, Direktorin der Molkerei, sprach über Chancen und Herausforderungen von Zott in den internationalen Märkten. Christian Schramm, verantwortlich für den internationalen Milcheinkauf, referierte über die Entwicklungen des Milchmarktes 2015. Ergänzend dazu fanden Fachvorträge zur Sicherung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der Produktion und zu den neuesten Erkenntnissen der genomischen Selektion in der Rinderzucht statt. Neben der Vorstellung einer landwirtschaftlichen Software, der Besichtigung der Laborräume, zählte die Zuchtbullenschau zu den absoluten Höhepunkten.

Zott legt laut Mitteilung großen Wert auf den Dialog von Milchverarbeitern und Milcherzeugern. Dazu gehören regelmäßige Versammlungen, Milchfachrunden, telefonische und persönliche Beratung vor Ort auf den Höfen. Der „Hofnachfolgertag“ richtet sich insbesondere an die junge Generation. In vier Jahren wurde die Veranstaltung zu einer Plangröße im Jahreskalender der Junglandwirte. Die bisherigen Tagungs-Stationen: Das Zott-Werk in Mertingen, das Milchgewinnungszentrum Triesdorf, die Fachklinik für Wiederkäuer in Oberschleißheim und jetzt die Besamungsstation in Neustadt. (AN)

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