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  3. Aichach: Prozess: Hat ein 59-Jähriger einen anderen mit dem Spaten geschlagen?

Aichach
18.04.2024

Prozess: Hat ein 59-Jähriger einen anderen mit dem Spaten geschlagen?

Ein Streit auf einem Hof im Norden des Landkreises Aichach-Friedberg landete jetzt vor Gericht.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ein Mann aus dem Landkreis Aichach-Friedberg bestreitet vor dem Amtsgericht Aichach, dass ein Streit heftig eskaliert ist. Er ist wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Das ganze Dorf hörte das Geschrei, war sich der 59-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg sicher. Er war kurz nach Weihnachten mit einem Freund seines Neffen in Streit geraten und hatte ihn lautstark vom Hof gejagt. Dass er ihm während des Streits die flache Seite eines Spatens in den Bauch geschlagen haben soll, bestritt er bei der Verhandlung vor dem Aichacher Amtsgericht. Der 59-Jährige war wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Es muss an dem Abend recht turbulent auf dem Hof des Angeklagten zugegangen sein. „Das hat das ganze Dorf gehört“, sagte er aus. Auf die Palme gebracht hatte ihn schon, dass sein Neffe und dessen Freund ständig die Feuerschutztüre auf- und zugeschlagen und damit seine pflegebedürftige Mutter gestört hatten. Beide Männer seien „total dicht“ gewesen, erzählte der 59-Jährige. „Die haben irgendetwas Chemisches eingeschmissen gehabt“, war er sich sicher. Als er die beiden lautstark aufforderte, Ruhe zu geben, rief der Freund seines Neffen die Polizei. Der Angeklagte räumte ein: „Ich habe rumgeschrien, dass ich sie vom Hofe jage.“ 

Angeklagter bestreitet am Aichacher Amtsgericht die Vorwürfe

Als die Polizei eintraf, behauptete der Freund gegenüber den Beamten, dass der 59-Jährige seine Mutter geschlagen habe. Eine Rückfrage der Polizisten bei der Mutter habe ergeben, dass diese Verdächtigung aus der Luft gegriffen war, sagte der Angeklagte aus. Die weiteren Diskussionen zwischen den Polizisten, dem Neffen und dessen Freund bekam er nicht mehr mit. „Das hat sich alles vor dem Hof auf der Straße abgespielt.“ Er habe weder einen Spaten noch sonst etwas genommen, um damit auf den anderen loszugehen, beteuerte er. Außerdem würde er in so einem Fall auch gar keinen Spaten brauchen, betonte der große und kräftige Angeklagte. Auch wenn er früher mal geschlägert habe: Damit sei mit 50 Jahren aber Schluss, habe er beschlossen und sich seitdem auch daran gehalten.

Die Polizei hatte laut Aussage einer der Beamten den genauen Tathergang nicht mehr klären können. Sie hatten im Gespräch nur erfahren, dass der 59-Jährige mit dem Kumpel seines Neffen in Streit geraten war und ihn einmal mit der flachen Seite eines Spatens in den Bauch geschlagen haben soll. Verletzungen hatten die Beamten keine feststellen können und deshalb auch keine Fotos gemacht. Einen Spaten hatten die Beamten keinen gesehen und auch keine Drogen gefunden. Ein Alkoholtest hatte bei allen Beteiligten null Promille ergeben. 

Ein Polizeibeamter erscheint als einziger Zeuge vor Gericht in Aichach

Auch zu Zeugenvernehmungen sei es nicht gekommen, weil sich die Beteiligten entweder nicht gemeldet hätten oder telefonisch nicht zu erreichen gewesen wären, sagte der Polizeibeamte aus. Er war auch der einzige Zeuge, der vor Gericht erschien. Der Neffe hatte von Haus aus gesagt, dass er gegen seinen Onkel nicht aussagen würde. Richterin Eva-Maria Grosse stellte das Verfahren ein. Die Kosten trägt die Gerichtskasse. Der 59-Jährige hat inzwischen den Kumpel des Neffen wegen Verleumdung angezeigt. 

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