Fußball-Bezirksliga

11.05.2018

Abschiede in Ecknach

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Ecknachs Andreas Manhard wechselt zum TSV Inchenhofen.

Mario Lasnig und Andreas Manhard wechseln nach Leahad. Am Samstag gegen Wörnitzstein.

Drei Niederlagen in Folge mussten zuletzt die Fußballer des VfL Ecknach einstecken und dabei verlor man nicht unbedingt unverdient. Mit etwas Glück wäre vielleicht hier und da ein Punkt drin gewesen, aber besser als der Gegner war man sicher in keinem der Spiele.

Es scheint, als würde dem Aufsteiger im Saisonendspurt etwas die Puste ausgehen. Mit Michael Eibel, Serhat Örnek und Oliver Mühlberger fehlen drei absolute Leistungsträger, viele andere leiden an kleineren Beschwerden, die eine lange erste Bezirksligasaison hinterlassen hat. Und bei einigen fehlt die letzte Überzeugung und Entschlossenheit, welche den VfL zuvor durch die Saison und letztendlich zum Klassenerhalt getragen haben. Zur ganzen Wahrheit gehört freilich auch, dass die letzten Gegner der in der Rückrunde erstarkte SSV Glött und mit Rain und Neuburg die beiden besten Teams der Frühjahrsrunde waren. Ecknach war daher stets Außenseiter, was sich am kommenden Samstag jedoch anders darstellen wird.

Nämlich dann, wenn der akut abstiegsbedrohte SV Wörnitzstein-Berg an der Erlenstraße in Ecknach vorstellig wird. Die Gäste belegen derzeit den Relegationsplatz, könnten aber bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg des TSV Offingen auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. „Wir würden das letzte Heimspiel der Saison schon gern gewinnen“ erklärt Ecknachs Spielertrainer Florian Fischer. Fischer und Trainerkollege Mario Schmidt wechseln nach der Saison bekanntlich als Übungsleiter zum TSV Gersthofen, der sich noch berichtigte Hoffnungen macht über die Relegation in die Landesliga aufzusteigen. Ebenfalls seit Längerem bekannt ist, dass Torjäger Serhat Örnek seine Zelte in Ecknach abbricht und sich dem Bayernligisten TSV Schwabmünchen anschließt. Zudem werden Julian Bergmair (SV Cosmos Aystetten), Andreas Manhard und Mario Lasnig (beide TSV Inchenhofen) nächste Saison nicht mehr für den VfL auflaufen. Bergmair zog erst kürzlich um und hätte nun eine deutlich weitere Anfahrt, Manhard erhofft sich durch den Wechsel mehr Einsatzzeiten. „Grundsätzlich finde ich jeden Wechsel schade, kann den Argumentationen aber natürlich folgen“ sagt Sportvorstand Jochen Selig mit einer Einschränkung. „Bei Mario Lasnig hätte ich mir etwas mehr Geduld gewünscht. Ich glaube, er hätte es über kurz oder lang geschafft. Natürlich ist aber auch dieser Wechsel legitim.“ Somit sind alle Personalien des aktuellen Kaders geklärt. Als Neuzugänge stehen bereits Spielertrainer Daniel Framberger und sein spielender Assistent Jan Plesner (beide Schwaben Augsburg), sowie Moritz Piller (Gebenhofen) und Johannes Grimm (Altomünster) fest. (AN)

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