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Handball-Bezirksoberliga

12.01.2020

Aichach lässt die Nummer eins zittern und verliert doch

Sechs Mal war Aichach Konstantin Schön vom Siebenmeterpunkt erfolgreich – am Ende stand aber eine Niederlage beim Tabellenführer Göggingen.
Bild: Melanie Nießl

Am Ende kassieren die Männer des TSV Aichach eine 23:29-Niederlage beim Spitzenreiter TSV Göggingen. Warum das Spiel Trainer Manfred Szierbeck Mut macht.

Dieses Ergebnis entspricht in etwa den Erwartungen. Mit 23:29 Toren unterlagen die Handballer des TSV Aichach am Samstag im ersten Punktspiel des Jahres 2020 beim TSV Göggingen. Damit beendet der Spitzenreiter der Bezirksoberliga die Vorrunde mit einer makellosen Bilanz von 22:0 Punkten. Die Gäste dagegen warten nach wie vor auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Runde auswärts.

Nach 12:30 Minuten lagen die Gastgeber mit 9:2 in Front. An diesem Abstand sollte sich während der gesamten Partie nichts Wesentliches mehr ändern. Der erklärte Favorit wurde damit seiner Rolle gerecht. Was aber in jedem Fall bemerkenswert war in der Anton-Bezler-Halle: Die Aichacher entschieden den zweiten Durchgang mit 12:10 Treffern für sich. Dieser Aspekt ist schon allein deshalb eine besondere Erwähnung wert, weil sie im alten Jahr oft genug in der Endphase eines Spiels Federn lassen mussten. Sechs Strafwürfe wurden den Aichachern diesmal zugesprochen, Konstantin Schön verwertete sie alle; aus dem Feld heraus aber war er nur einmal erfolgreich. Aufseiten der Hausherren fehlte Torjäger Patrick Schupp aus beruflichen Gründen. Wie die Mannschaft mit diesem Handicap umging, das unterstrich ihre Klasse.

Handball: Aichacher Trainer ist zufrieden

„Für mich fiel der Gögginger Sieg um drei Tore zu hoch aus“, kommentierte Aichachs Trainer Manfred Szierbeck den Start ins neue Jahr. Im ersten Abschnitt hätten die Gögginger jeden technischen Fehler ausgenutzt: „So war es nicht verwunderlich, dass wir relativ schnell ins Hintertreffen gerieten.“ Zur Halbzeit ergriff er einige Maßnahmen, um die Schwächen in der Abwehr zu beheben. Szierbeck tauschte den Keeper, wenngleich er Masin Chikh eine gute Leistung bescheinigte. Martin Freiding trug dazu bei, dass Aichach bis auf 21:19 herankam; das war sicher auch ein Verdienst der Defensive, die nun nicht mehr in einer 5:1-Formation agierte, sondern mit 6:0, also mit allen Feldspielern nahe des Abwehrkreises. Der Ligaprimus geriet ins Zittern. Doch dann kam es zum Knackpunkt, weil die Gäste eine Reihe von erstklassigen Chancen ungenutzt ließen. Szierbeck zeigte sich dennoch angetan von seiner Truppe: „Auf der zweiten Halbzeit können wir aufbauen. Da hat man gesehen, dass wir nicht schlechter sind als Göggingen.“ Entscheidend sei eben der große Rucksack gewesen, mit dem sein Team in die Pause gegangen war.

TSV Aichach Chikh, Freiding, Leopold, Kügle (2), Stubner (2), Oliver Huber (5), Johannes Euba, Breitsameter (1), Vinzenz Hartl (1), Schön (7/6), Geisreither, Lorenz Hartl (2), Christoph Huber (3). Siebenmeter 4:6 Zeitstrafen 7:3.

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