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Fußball-Landesliga

26.11.2017

Aindling lässt sich nicht aufhalten

Kilian Huber (links gegen Türkspors Yildirim Dönmez) und der TSV Aindling schafften den lange ersehnten Erfolg gegen die Augsburger und setzten ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf.
Bild: Wilhelm Baudrexl

Heimspiel gegen das schwache Team von Türkspor Augsburg wird für den TSV zu einer klaren Angelegenheit. Warum für Defensivspieler Julian Mayr das Fußballjahr gelaufen ist.

Die Serie der sieglosen Auftritte währte nicht weniger als neun Spiele lang, und in zehn Partien kassierten die Landesliga-Fußballer des TSV Aindling stets mindestens einen Gegentreffer. Es war somit höchste Zeit, diesen Negativlauf mal zu beenden. Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Türkspor Augsburg gelang das Vorhaben am Sonntag eindrucksvoll. Allerdings darf man auch festhalten: In den vergangenen Wochen hatte man Gegner am Schüsselhauser Kreuz erlebt, die eine ganz andere Klasse darstellten.

Den Gastgebern reichte es diesmal, in der Defensive kaum Fehler zu machen und vorne die Chancen nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Das ist keineswegs selbstverständlich bei dieser Mannschaft in der Saison 2017/18, sonst wäre sie nicht so weit unten in der Tabelle angesiedelt.

Johannes Raber war für Christian Wink ins TSV-Team gekommen, Haci Ay nahm den Platz von Simon Fischer ein, der noch immer nicht ganz fit war. Die Augsburger hätten in Führung gehen können, doch Torhüter Sven Wernberger ließ sich von Ivan Sabljic nicht überwinden. Auf der anderen Seite kam der Ball über Simon Knauer und Thomas Kubina zu Moritz Buchhart, der freie Bahn zum 1:0 hatte. Nach einem Abwehrfehler konnte er Stefan Brunner im Kasten der Gäste nicht überwinden. Ay kam ebenfalls ungehindert zum Schuss, und es stand 2:0. Auch in diesem Fall war Knauer beteiligt, seine Vorarbeit war ideal.

Patrick Wurm, der beste Fußballer auf dem Feld, leitete einen gefährlichen Angriff ein. Julian Mayr klärte gegen Jérôme Fayé und bezahlte den Einsatz in dieser Szene mit einer Verletzung, die ihn zum Ausscheiden zwang. Wahrscheinlich ist ein Band an einem Sprunggelenk gerissen, damit kann Mayr erst im nächsten Jahr wieder eingreifen.

Keine gute Figur machte Kilian Huber, als er kurz nach dem Wechsel unbedrängt den Ball an die eigene Latte lenkte. Mit einem weiten Schlag leitete Thomas Kubina eine Aktion ein, die Buchhart zu einem Flachschuss nutzte, der immerhin eine Ecke zur Folge hatte. Die Gäste blieben harmlos, nur selten kamen sie bedrohlich vors Aindlinger Tor. Dass diese Mannschaft im Sommer den Titelkandidaten zugeordnet worden war, erschien gestern unverständlich.

Usama Jassem kam nach einer Ecke an die Kugel, kein Problem für Wernberger. Es begann bereits, finster zu werden, und es setzte leichter Schnellfall ein, sodass um 15.30 Uhr das Flutlicht zum Einsatz kam. Christian Wink war kaum im Spiel, als er rechts dem 3:0 nahe schien. Doch er bediente neben ihm Mathias Jacobi, der es nicht schaffte, den Ball am Keeper vorbei unterzubringen. Ein Schuss von Moustapha Salifou landete abgefälscht an der Latte. Das letzte Wort hatte diesmal Patrick Modes, der in der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Michael Hildmann den Endstand herstellte.

TSV Aindling Wernberger, Huber, Mayr (45. Klar), Hildmann, Raber, Buchhart (84. Wink), Modes, Schöttl, Ay (62. Jacobi), Knauer, Kubina

Tore 1:0 Buchhart (13.), 2:0 Ay (38.), 3:0 Modes (90. + 1) Schiedsrichter Reitmair (Wielenbach) Zuschauer 130.

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