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Fußball-Relegation

31.05.2015

Alsmoos-Petersdorf darf weiter hoffen

Die Fans des SSV Alsmoos-Petersdorf dürfen sich weiter Hoffnungen auf den Verbleib in der Kreisliga machen. Bild: Reinhold Rummel
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Die Fans des SSV Alsmoos-Petersdorf dürfen sich weiter Hoffnungen auf den Verbleib in der Kreisliga machen. Bild: Reinhold Rummel

SSV bezwingt Gerolsbach vor 800 Zuschauern in Kühbach mit 3:1. Zum Verbleib in der Kreisliga fehlt theoretisch noch ein Sieg. Ein Stürmer macht den Unterschied.

Kühbach Der SSV Alsmoos-Petersdorf darf sich weiter berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Kreisliga machen. Mit 3:1 bezwang die Truppe um Trainer Tino Czernin den Kreisklassen-Vizemeister FC Gerolsbach. Vor knapp 800 Besuchern machte den Unterschied in diesem Relegationsspiel Alsmoos’ Stürmer Stefan Simonovic. Damit verbleibt der FC Gerolsbach in der Kreisklasse Aichach, Alsmoos-Petersdorf trifft im alles entscheidenden Spiel am Mittwoch auf den TSV Täfertingen, der den TSV Pfersee 3:1 besiegte. Ob das Spiel stattfindet, hängt davon ab, ob Pöttmes am Dienstag von der Kreisliga in die Bezirksliga aufsteigt.

Der Alsmooser Trainer Tino Czernin war überglücklich, dass auf Stürmer Stefan Simonovic Verlass war. „Der ist einfach eine Bank für uns“, so Czernin. Drei Tage wurde der Stürmer aus Montenegro von Physiotherapeuten behandelt, um die wichtigen Akzente für den SSV zu setzen. Schon in der Pause klagte der Gerolsbacher Defensivspieler Martin Jelinek, dass er den Montenegriner trotz hoher Konzentration nicht zu fassen bekomme.

Dabei begann der Kreisklassist sehr offensiv. Schon in der 9. Minute prüfte Sebastian Limmer SSV-Torhüter Schreier. Im Gegenzug lenkte Torhüter Henze den Rechtsschuss von Simonovic gerade noch um den Torpfosten. Alsmoos wirkte zunächst unsicher in der Defensive. Als Michael Braunmüller ein kapitaler Bock unterlief, bedankte sich Gerolsbach. Roman Redl hatte keine Mühe, den zu kurz zurück gespielten Ball vor Torhüter Schreier zu erlaufen und das 1:0 zu erzielen.

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Alsmoos schüttelte sich kurz und war dann urplötzlich voll bei der Sache. Zunächst klärte Torhüter Henze das Geschoss von Johannes Schaller per Faustabwehr. Der Nachschuss von Simonovic strich knapp vorbei. Drei Minuten später fasste wieder Schaller den Ball aus 25 Metern volley ab – er ging unhaltbar zum 1:1 unter die Querlatte. Die Partie nahm nun Fahrt auf. Jetzt hatte Schaller Glück, als ihm beim Klärungsversuch der Ball über den Schlappen rutschte und nur knapp am eigenen Tor vorbei ging. Kurz vor dem Seitenwechsel kam der große Auftritt Simonovic’: Florian Scheel servierte aus vollen Lauf in den Strafraum. Dieter Deak verlängerte per Kopf an den langen Pfosten. Dort wuchtete Simonovic den Ball mit dem Kopf zum 2:1 ins Tor.

Das Czernin-Team kam voller Elan aus der Kabine. Diesmal nach Vorarbeit von Simonovic versenkte Dieter Deak den feinen Querpass aus elf Metern zum 3:1 für den SSV im Tor. Obwohl Alsmoos bestimmend blieb, hatten Christoph Paul und Probstdorfer noch gute Chancen für Gerolsbach.

FC Gerolsbach Henze, Tyroller, Jelinek, Förster, Frank (68. Angermeier), Knöferl, Huber, Gräf (85. Plöckl), Limmer, Probstdorfer, Redl (50. Paul),.

SSV Alsmoos-Petersdorf Schreier, Scheel (90. Möritz), M. Braunmüller, Slupik, Schaller (66. Del Mestre), Fesl, T. Braunmüller, Simonovic, S. Braunmüller (55. Kraus), Erne, Deak.

Tore 1:0 Redl (17.), 1:1 Schaller (23.), 1:2 Simonovic (42.), 1:3 Deak (57.). – Schiedsrichter Kunz. Zuschauer 800.

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