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Fußball-Bezirksliga

24.11.2019

Ecknach empfängt kriselnde Affinger

Auch wenn in dieser Szene Affings Stefan Reiter gegen Ecknachs Manfred Glas zu Boden geht, so hatte der FCA im Hinspiel am Ende das bessere Ende für sich. Aktuell steht der VfL aber deutlich besser da, als die zuletzt so arg gebeutelte ´Mannschaft von der Frechholzhauser Straße.
Foto: Wilhelm Baudrexl

Der FCA wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und muss am Sonntag ausgerechnet beim formstarken VfL Ecknach ran. Der direkte Vergleich macht den Gästen Mut.

Jahresfinale bei den Fußballern der Bezirksliga Nord. Das Jahr endet mit einem Derby, wenn am Sonntag ab 14 Uhr der VfL Ecknach den FC Affing empfängt. Während der FCA seit acht Spielen sieglos ist, kann der VfL (Acht Spiele ohne Niederlage) ohne Druck aufspielen.

Ecknachs Spielertrainer Daniel Framberger zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. „Mit den drei Punkten in Rain liegen wir nach unseren Vorstellungen im Soll. Mit einem Sieg gegen Affing könnten wir aus einer guten Herbstrunde eine hervorragende machen.“ Seit dem dritten Spieltag gelangen der Framberger-Elf aber keine zwei Siege mehr in Folge. Ein Umstand, den man vor dem Winter unbedingt noch ändern möchte. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“ stellt Framberger klar. Gegen Affing hat der VfL in der jüngeren Vergangenheit eine äußerst schlechte Bilanz. In den vergangenen fünf Aufeinandertreffen setzte es vier Niederlagen, dem steht ein Unentschieden entgegen. Dass es beim Gegner aus Affing momentan nicht optimal läuft, habe man in Ecknach registriert, sagt Framberger, einen echten Vorteil sieht er darin aber nicht. „Sie haben herausragende Einzelkönner und zeigten sich auch als Mannschaft in Meitingen zuletzt formverbessert. Affing wird ganz sicher die Wende schaffen, unsere Aufgabe ist, dass ihnen das nicht am Sonntag gelingt.“ Personell kann Framberger aus dem Vollen schöpfen. Auch der zuletzt angeschlagene Ex-Affinger Moritz Piller steht wieder zur Verfügung.

Affing will an Leistung gegen Meitingen anknüpfen

Beim FC Affing wird Patric Palatin am Sonntag letztmalig nach seiner Rotsperre pausieren. Nino Kindermann befindet sich gesundheitlich auf dem Weg der Besserung, mit dem Einsatz des erfahrenen Stürmers dürfte wieder zu rechnen sein. Ansonsten wird der FCA mit dem gleichen Team wie zuletzt beim 2:3 gegen Meitingen ins Jahresfinale gehen. „Dass wir mit einem Punkt aus acht Begegnungen nicht mit der breitesten Brust dahinfahren, ist klar“, so Markus Berchtenbreiter. Der Abteilungsleiter hat versucht, am Donnerstag seinem kickenden Personal klar zu machen: „Wenn wir so auftreten wie wir es gegen Meitingen gemacht haben, dann wird das ein offenes Ergebnis. Ich hoffe, dass die Mannschaft das kapiert.“ Andererseits macht er auch klar, dass man sich bei einer Einstellung wie zuvor beim 0:2 in Nördlingen die Fahrt nach Ecknach im Grunde genommen sparen kann. Denn in diesem Fall würde Saisonniederlage Nummer zehn drohen. Berchtenbreiter zählt eine Reihe von VfL-Spielern auf, denen er mit besonderem Respekt begegnet: Michael Eibel ist darunter, ebenso Christoph Jung oder Maximilian Obermeyer: „Denen müssen wir die Lust am Spiel nehmen.“ Mit fairen Mitteln, versteht sich. „Wir müssen den Kampf annehmen“, so der Fußballchef.

Es gibt viele Gründe, warum es mit den Affingern seit Wochen beständig nach unten geht, von Platz drei auf Rang elf. Die 14 Treffer von Max Schacherl in dieser Saison sind zwar mehr als beachtlich. Weitaus weniger positiv erscheint aber die Tatsache, dass hinter dem Torjäger eine große Lücke klafft. Nicht nur die Offensive muss sich an die Nase fassen. 36 Gegentore bringen zum Ausdruck, dass auch in der Defensive allzu oft Lücken vorhanden waren. (mit jng)

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