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Aichach-Friedberg

01.01.2021

Fußball im Jahr 2021: Conny Höß rettet die Münchner Löwen

Konrad Höß führt den TSV 1860 wieder nach oben und kehrt dann zum FC Pipinsried zurück.
Bild: Florian Schuster (Montage)

Plus 2021 hält für die heimischen Fußballer einiges bereit. Vom Pöttmeser Europameister bis zum Ex-Schalker in Aindling - eine nicht ganz ernst gemeinte Vorschau.

Das Corona-Jahr 2020 ist vorbei, im neuen Jahr kann es für die heimischen Fußballer nur besser werden. Die Europameisterschaft steht vor der Tür und die Frage, wer wo nach dieser nicht enden wollenden Saison stehen wird. Wir wagen einen nicht ganz ernst gemeinten Ausblick auf das Fußballjahr 2021. Eine Hauptrolle spielt dabei Mister Pipinsried Konrad Höß.

An seinem 80. Geburtstag tritt der lange untergetauchte Conny Höß wieder ins Rampenlicht und verkündet auf seine typische unaufgeregte Art seine Rückkehr zum FC Pipinsried. Allerdings erst zur neuen Saison, denn Mister Pipinsried soll als neuer Löwen-Präsident den TSV 1860 München auf Kurs bringen. Das gelingt auf Anhieb. Höß schafft es sogar, Investor Hasan Ismaik von einem Umzug nach Deutschland zu überzeugen. Im beschaulichen Pipinsried steigt auch die Beliebtheit des Investors bei den Fans.

Spielertrainer Christian Adrianowytsch stabilisiert die Abwehr. Der TSV Aindling bleibt die komplette Restsaison ohne Gegentreffer. Daraufhin meldet sich der DFB bei Adrianowytsch. Denn nach 30 Gegentreffern in drei Testspielen trennt man sich von Bundestrainer Jogi Löw und setzt künftig auf eine starke Defensive.

Erst schießt Christoph Daferner Dresden in Liga zwei, dann Deutschland zum EM-Titel.
Bild: Thomas Richter, SGD

Immendorfer Christoph Daferner wechselt zu Real Madrid

Der Pöttmeser Christoph Daferner schießt Deutschland zum EM-Titel in London. Der einzige Stürmer im DFB-Aufgebot erzielt gleich zehn Treffer und weckt Begehrlichkeiten. Im Sommer zieht es den Immendorfer zu den Königlichen von Real Madrid.

Das Wunder vom Römerweg ist perfekt. Nach zehn Relegationsspielen und der durch Corona bis in den September verlängerten Saison schafft der BC Adelzhausen tatsächlich noch den Klassenerhalt. Einziger Wermutstropfen: Der BCA steigt erst verspätet in die neue Bezirksliga-Saison ein und muss den Winter durchspielen.

Auch der FC Affing hat eine lange Relegation hinter sich. Am Ende sorgt das Verletzungspech dafür, dass im entscheidenden Spiel nahezu die komplete U19 auflaufen muss. Aus Mangel an Alternativen wechseln sich die beiden Spielertrainer Marc-Abdu Al-Jajeh und Tobias Jorsch trotz Verletzungen ein. Im Elfmeterschießen gelingt der Klassenerhalt doch noch. Völlig ausgeblutet zieht der FCA aber zurück und tritt freiwillig in der Kreisliga an.

Manuel Baum (Mitte) ist als Trainer zurück in Aindling.
Bild: Christian Lichtenstern

Manuel Baum trainiert TSV Aindling

Am Schüsselhauser Kreuz ist der Erfolg zurück. Mit dem neuen Trainer Manuel Baum steht der TSV Aindling an der Tabellenspitze. Baum kennen die Aindlinger Verantwortlichen noch vom FCA-Stammtisch 2016. Der Kontakt sei nie abgerissen, berichtet Josef Kigle. Auch Baum zeigt sich begeistert. „Ich habe hier auch schon als Gästetorhüter gespielt. Das war immer unangenehm, nicht so wie auf Schalke.“ Die Vereine seien einfach nicht vergleichbar. Da pflichtet ihm sogar Lothar Matthäus bei.

Der VfL Ecknach hat wieder ein Spielertrainer-Duo. Künftig geben Framberger und Framberger die Kommandos im Aichacher Stadtteil. „Raphael wollte nach seiner Zeit beim FC Augsburg den nächsten Schritt gehen. Die Aussicht mit seinem Bruder zusammenzuspielen, hat uns in die Karten gespielt“, so Sportchef Jochen Selig. Als Vermittler fungierte der Ex-Augsburger Daniel Baier, der seit seinem Karriereende öfter in Ecknach vorbeischaut.

Türkgücü München spielt künftig in Pipinsried

Auch beim TSV Hollenbach läuft es. Mittlerweile gibt ein Trio die Kommandos. Ex-Profi Christoph Burkhard konnte Daniel Bierofka überzeugen, ins Krebsbachtal zu kommen. Auch ein neuer Stürmer ist da. Sascha Mölders knipst fleißig für die Hollenbacher Löwen.

Weltfußballer Robert Lewandowski läuft künftig in Pipinsried auf.
Bild: Fabio Ferrari/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Der FC Pipinsried eilt mit dem von Konrad Höß installierten Erfolgstrainer Jogi Löw von Sieg zu Sieg. Coronabedingt darf der FCP als Spitzenreiter im kommenden Jahr sogar in Liga drei antreten. Den Startplatz im DFB-Pokal überlässt Höß seinem alten Weggefährten Roman Plesche von Türkgücü München.

Durch seine Verbindungen in der Landeshauptstadt verkündet Plesche einen Transfercoup. Kein Geringerer als Weltfußballer Robert Lewandowski schließt sich Türkgücü München an. Mittlerweile ist auch die Stadionfrage geklärt - die Münchener tragen ihre Heimspiele künftig in Pipinsried aus. „Der traumhafte Rasen hat alle überzeugt“, gibt Höß, der sich mittlerweile wieder um das Grün kümmert, bekannt. Über die Miete wird Stillschweigen vereinbart.

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