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Schießen

20.02.2015

Gundelsdorf hat es selbst in der Hand

Am Wochenende treten die Tagberschützen aus Gundelsdorf bei ihrem finalen Wettkampftag an. Noch ist der Klassenerhalt nicht sicher.
Bild: Archivfoto: Julian Leitenstorfer

Die Luftgewehrschützen müssen beim finalen Wettkampftag mindestens eine Begegnung gewinnen, um den Klassenerhalt in der Oberbayernliga zu sichern.

Der letzte Wettkampftag der Saison wird für die Tagbergschützen Gundelsdorf äußerst spannend. Am Sonntag, 22. Februar, haben die Luftgewehrschützen es in der Hand, den Klassenerhalt in der Oberbayernliga Gruppe 1 zu sichern. Zurzeit stehen sie mit 8:16 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.

Normalerweise steigen zwei Teams aus der Liga, die mit acht Mannschaften besetzt ist, ab. Die Gundelsdorfer haben daher das Ziel, beim Wettkampftag in Alberzell mindestens eine der beiden Auseinandersetzungen zu gewinnen. Schützenmeister Alexander Kröpfl sagt: „Das haben wir vor, damit wir nicht in die Bredouille kommen.“ Allerdings ist zurzeit unklar, wie viele Mannschaften in dieser Saison aus den drei Oberbayernligen absteigen müssen. Der Schützenverband plant eine Ligen-Strukturreform. Eventuell soll sogar eine zusätzliche Klasse eingeschoben werden. Noch ist aber nichts Genaues bekannt. Wie Kröpfl erklärt, könnte theoretisch sogar keine Mannschaft aus der Oberbayernliga Gruppe 1 absteigen. In der Bezirksoberliga treten die Mannschaften nur mit vier Schützen an, da sie eine Klasse höher aber fünf brauchen, scheuen die Meister am Ende der Saison oft den Aufstieg.

Gundelsdorfer wollen nicht auf den Abstiegsplätzen landen

Unabhängig von den Plänen des Verbands haben sich die Gundelsdorfer aber zum Ziel gesetzt, nicht auf einem der letzten beiden Plätze zu landen, um den Klassenerhalt in jedem Fall zu sichern.

Das Team mit Simon Neukäufer, Michaela Meier, Andreas Sauer, Marina Schmid und Kröpfl tritt nun am Sonntag zunächst gegen Frischauf Schützenlust Alberzell an (9.45 Uhr). Die Mannschaft steht in der Tabelle nur einen Platz vor den Gundelsdorfern. „Wir sind ziemlich auf Augenhöhe“, sagt Kröpfl, was auch der Ringdurchschnitt der beiden Mannschaften zeigt. Immerhin siegten die Tagbergschützen im Oktober deutlich mit 4:1 gegen Alberzell.

Am Nachmittag gehen die Gundelsdorfer dann mit den Wildschützen Pentenried an den Stand (13.15 Uhr). Dabei handelt es sich um den Tabellenletzten. Kröpfl warnt aber davor, die Gegner zu unterschätzen. Wettkampftage seien immer für eine Überraschung gut. „Das hat man beim letzten Mal gesehen.“ Da unterlag Gundelsdorf zwar deutlich gegen das Topteam SV Eichenlaub Unterstall, gewann aber mit 3:2 gegen Donauperle Bergheim, die ebenfalls im oberen Bereich der Tabelle zu finden sind.

Neben dem Duell zwischen Neukäufer und Pauline Strixner (389:388) ging auch der Wettstreit zwischen Marina Schmid und Markus Maier mit einem äußert knappen Ergebnis zu Ende. Die Gundelsdorferin behielt aber die Nerven und setzte sich mit 386:385 Ringen durch. Die Gundelsdorfer verbesserten dadurch die Ausgangssituation für den finalen Wettkampftag enorm.

In Peiting lief es nicht gut für die Mannschaft

Am Wettkampftag davor in Peiting lief es nicht so gut für die Mannschaft. Da setzte es zwei Niederlagen gegen Olching und Unterstall. Allerdings traten die Gundelsdorfer auch unter ungewohnten Bedingungen an. Die Durchgänge fanden nicht wie üblich im Schützenheim, sondern in einer Veranstaltungshalle statt. „Das war aber nicht der Grund, warum wir den Wettkampf verloren haben“, sagt Kröpfl. Schließlich herrschten auch dort für jeden Schützen die gleichen Bedingungen. „Viel hängt einfach von der Tagesform ab.“

Die ist auch am Sonntag in Alberzell entscheidend. In der Oberbayernliga messen sich die Schützen im direkten Duell. Das ist sehr anspruchsvoll und erfordert ein gutes Nervenkostüm. Wer gegen wen antritt, wird über die Setzliste bestimmt. Die wiederum ergibt sich durch den Ringdurchschnitt, den die Schützen bei den vergangenen Wettkämpfen in der Saison erzielt haben. Die Gundelsdorfer wissen also, gegen welche Schützen sie antreten. Laut Kröpfl ist es aber schwierig, sich auf den Gegner vorzubereiten. Oft sei es besser, einfach an den Stand zu gehen und loszulegen.

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