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Schießen-Oberbayernliga

11.10.2019

Gundelsdorf zielt ins Ungewisse

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Viktoria Ammler (rechts) und die Luftgewehrschützen der Tagbergschützen Gundelsdorf stehen vor einer ungewissen Saison in der Oberbayernliga West, denn die Konkurrenz ist im Vergleich zu den Vorjahren stärker einzuschätzen.

Tagbergschützen müssen eher nach unten schauen. Personell gibt es Verstärkung

Am Sonntag fällt der Startschuss für die neue Schießsaison in der Oberbayernliga West der Luftgewehrschützen. Mit dabei ist auch wieder die Erste Mannschaft der Gundelsdorfer Tagbergschützen.

Gundelsdorfs Sportlicher Leiter Gottfried Schmid kennt diese Liga bestens. Der Sportchef sagt seiner Mannschaft allerdings eine „hammerharte“ Saison voraus. Vom Vorjahr sind nur noch Alberzell und Prem neben den Gundelsdorfern übrig geblieben. Prittlbach II mit dem Sielenbacher Topschützen Erich Schallmair wurde in die Nordostliga umgruppiert, dafür kam mit Olching ein alter Bekannter neu hinzu. Von der Bezirksoberliga aufgestiegen ist Unterstall II, und aus der Bayernliga sind Bergheim und Staudheim abgestiegen. Schmid: „In dieser Liga kann fast jeder jeden schlagen. Ausschlaggebend wird auch die Tagesform sein.“ Die Gundelsdorfer müssen zum Auftakt gleich nach Prem reisen, zur Grenze zum Allgäu. Geschossen wird allerdings in Steingaden im dortigen Schützenhaus. Um 11.15 Uhr geht für die Gundelsdorfer eine neue Saison los, Gegner sind die Hubertusschützen aus Pobenhausen, die Gottfried Schmid noch stärker einschätzt als im Vorjahr. Und wie er weiter weiß, verstärkt haben sich fast alle Mannschaften mit Topschützen. Nach der Mittagspause geht es für die Gundelsdorfer gleich weiter, dann wartet schon der Aufsteiger aus Unterstall II auf die Gundelsdorfer.

Beide Schießen dürften eine ganz enge Sache werden, gekämpft wird dann um jeden Ring. Das eine oder andere Stechen dürfte nicht ausgeschlossen sein. Die Gundelsdorfer schießen in der Vorrunde ihre Wettkämpfe alle auswärts, dann zum ersten Rückkampf am 12. Januar kann der erste Schuss in der neuen Schießarena fallen, deren Fertigstellung alle in Gundelsdorf entgegenfiebern.

Der Gundelsdorfer Kader sieht für Sonntag wie folgt aus. Da Topschützin Viktoria Ammler den ersten Wettkampf fehlen wird, rückt Simon Bauer nach, der Neuzugang aus Hofstetten bei Eichstätt. Der 17-Jährige, der im Bayernkader schießt, hatte im Vorjahr einen imposanten Ringdurchschnitt von 387,8 Ringen. An Position zwei tritt Roland Obermaier an den Stand, er hatte einen Durchschnitt von 385,6 Ringen. An drei schießt Marina Schmid (380,8), an vier Michaela Meier (380,0) und an fünf Simone Westermair (376,5). „Nach dem ersten Schießen weiß man zumindest grob, wo man steht und wo es in dieser Saison hingehen kann.“ Anders als in den Jahren zuvor müssen die Gundelsdorfer wohl auch nach hinten schauen. In der vergangenen Saison mussten gleich drei Mannschaften aus der Weststaffel absteigen. Es könnte in jedem Fall eine interessante und ausgeglichene Saison werden.

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