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Fußball-Bayernliga

08.08.2015

Höß ist mit der Disziplin nicht zufrieden

Fußball Saison 2013/2014Gibt es bald eine Einigung im Fall Giovanni Goia (Mitte)?
Bild: Peter Appel, Archiv

Beim FCP seien ein paar „Gaudiburschen“ im Team, sagt der Präsident. Garching hält er für einen "übermächtigen" Gegner.

In der vergangenen Saison führte der FC Pipinsried lange die Tabelle der Bayernliga Süd an. Der Start in die aktuelle Saison fiel durchwachsen aus. Allerdings ist die aktuelle Mannschaft schwer mit der der vergangenen Spielzeit vergleichbar. Nach dem Rücktritt von Trainer Tobias Strobel gab es einen Umbruch im Team – viele Leistungsträger verließen Pipinsried. Am vergangenen Mittwoch unterlagen die Fußballer aus dem Dachauer Hinterland knapp dem TSV Dachau. Am Sonntag erwartet die Mannschaft wieder einen Gegner aus der Nachbarschaft, den VfR Garching (Anstoß 17 Uhr).

Das Urteil im Hinblick auf die Entwicklung Pipinsrieds fällt bei Präsident Konrad Höß gemischt aus: „Die Lage ist nicht rosig, aber auch nicht schlecht.“ Der FCP ist untrennbar mit dem 74-Jährigen verbunden, daher steckt viel Wahrheit in dem Satz, den Höß mit einem Lachen nachschiebt: „Die Stimmung bei mir ist gut, daher ist sie auch im Verein gut.“

Als Ziel hat der Verein zu Beginn der Saison den Klassenerhalt ausgegeben. Nach zwei Unentschieden und einem Sieg aus fünf Spielen steht Pipinsried nun mit fünf Punkten auf dem elften Platz. Mit der Leistung seines neuen Spielertrainers Ömer Kanca ist Höß bisher zufrieden: „Er macht seine Sache ganz ordentlich, mehr kann man nicht erwarten.“ Allerdings ärgert den 74-Jährigen, dass Dachau am Mittwoch in der 90. Minute doch noch das Siegtor zum 2:1 schoss. „Da muss man taktisch etwas klüger spielen“, sagt Höß, auch in Richtung des Trainers.

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Zudem vermisst der 74-Jährige die Disziplin in der Mannschaft. „Da sind viele Gaudiburschen dabei“, sagt Höß. Armin Lange und Arthur Kubica hätten angekündigt, dass sie bald in den Urlaub fahren wollen. Andere Spieler erscheinen laut Höß „angeschlagen“ beim Training. Der 74-Jährige glaubt nicht, dass aus der Mannschaft noch viel herausgeholt werden kann. „Der Gipfel ist absolut erreicht.“ Zudem gibt es noch ein paar Ungereimtheiten in Hinblick auf Spieler, die den Verein recht plötzlich noch verlassen haben. Der Wechsel von Stürmer Christian Doll zum TSV Rain gehöre nicht dazu. „Der Doll hat das sachlich geklärt“, sagt Höß. Laut dem Präsidenten habe Rain eine Ablösesumme für den Spieler gezahlt. Schwieriger ist der Fall Giovanni Goia. Auch der 23-Jährige läuft inzwischen für den TSV Rain auf, obwohl er laut Höß vertraglich noch an den FC Pipinsried gebunden ist. Immerhin herrscht in der Sache Bewegung. „Rain hat sich gemeldet, die wollen das sauber klären“, sagt Höß. Auch der Status von Sebastian Fischer ist ungewiss. Der hatte zwar beim FCP für die neue Runde unterschrieben. Vor dem ersten Training aber rief der Mittelfeldakteur beim Vereinschef an und teilte ihm mit, dass er aus beruflichen Gründen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehe. Zeitweise stand sogar ein Wechsel nach Adelzhausen im Raum. Daran glaubt Höß aber nicht.

Im Hinblick auf Sonntag ist der Präsident nicht davon überzeugt, dass der FC Pipinsried drei Punkte holt. Garching sei „ein übermächtiger Gegner“. Der BCF Wolfratshausen ging zuletzt mit 0:6 gegen den derzeitigen Tabellenzweiten unter. Höß gibt sich daher im Hinblick auf sein eigenes Team pessimistisch: „Ich hoffe, dass es nicht so einen auf den Deckel gibt, dass sie sich nicht mehr davon erholen.“

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