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Volleyball

13.02.2017

Inchenhofen rettet zwei Punkte

Sebastian Sieber zeigte im Angriff gute Schläge.
Bild: Norbert Schaffer

Ersatzgeschwächte TSV-Männer unterliegen zwei Mal im Tiebreak. Sogar Trainer Norbert Schaffer musste aufs Feld.

Zwei wichtige Punkte in der Bezirksliga Oberbayern-West sammelten die Volleyballmänner des TSV Inchenhofen. Zwar setzte es zwei unglückliche 2:3-Niederlagen gegen Gastgeber Vierkirchen und die SG Gräfelfing/Schwabing, doch die so erzielten Punkte sind enorm wichtig.

Angesichts der zahlreichen Spielerausfälle war das nicht unbedingt zu erwarten. Trainer Norbert Schaffer war nach den beiden Spielen dennoch hin- und hergerissen. Da nach dem ersten Spiel drei Akteure nicht mehr zur Verfügung standen, musste der Coach selbst aufs Feld. So etwas hatte Schaffer in seiner mehr als 20-jährigen Trainertätigkeit noch nicht erlebt. Dabei begann die Partie verheißungsvoll. Mit den druckvollen Leahadern kam das Heimteam nicht zurecht und so ging der erste Satz an die Gäste. Zu Beginn des zweiten Durchgangs verletzte sich TSV-Angreifer Andreas Klose (Außenbandriss). Die entstandene Unruhe kostete den TSV Satz zwei. Im dritten Spielabschnitt fanden die Inchenhofener wieder in die Spur zurück und entschieden den Durchgang für sich. Die Gastgeber steigerten sich im vierten Satz und erzwangen den Tiebreak. In diesem konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Am Schluss hatte Vierkirchen hauchdünn die Nase vorn (25:15, 12:25, 25:18, 11:25, 14:16).

Danach war für die gesundheitlich angeschlagenen Christian Brunner und Alexander Ott Schluss, sodass gegen den Tabellenzweiten Libero Matthias Thurnhofer als Hauptangreifer und Norbert Schaffer als Mittelblocker ran mussten. Doch Inchenhofen machte aus der Not eine Tugend und stemmte sich mit viel Moral gegen die angriffsstarken Münchner. Im Auftaktsatz lagen die Mannen um Kapitän Stefan Böck überraschend in Front, wurden aber kurz vor der Ziellinie noch abgefangen. In den Folgesätzen wurden die Angreifer Sebastian Sieber und Thomas Wolf vom Zuspieler Sigi Gößler besser in Szene gesetzt, sodass Leahad mit 2:1 in den Sätzen in Führung ging. Im vierten Durchgang war die Sensation greifbar, doch der Favorit holte sich Durchgang vier. Im fünften Satz erlahmte die Inchenhofener Gegenwehr. (23:25, 25:21, 28:26, 27:29, 4:15)

Am 25. Februar sind die Inchenhofener zu Hause gefordert. Dann geht es erneut gegen Gräfelfing/Schwabing sowie gegen Schlusslicht Pfaffenhofen um wichtige Punkte. (ffi)

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