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Fußball-Kreisliga

16.11.2019

Pöttmes empfängt Aufsteiger Dasing

Ihn wollen die Basinger um Stefan Baummüller (rechts) ausschalten: Pötttmes’ Torjäger Simon Fischer. Der 23-Jährige glänzte zuletzt in Langenmosen mit zwei Treffern.
Bild: Reinhold Rummel

Beim Sieg in Langenmosen musste der TSV noch auf Trainer Roman Artes verzichten - gegen Dasing ist der Pipinsrieder Aushilfstorwart aber zurück auf der Bank.

Das Wichtigste vorneweg: Pöttmes-Trainer Roman Artes will dem Kreisligisten treu bleiben - trotz seiner beiden erfolgreichen Einsätze in der Bayernliga Süd für Tabellenführer FC Pipinsried zuletzt (wir berichteten). Zwar waren die Auftritte mit dem Verein abgesprochen – aber der Fußball schreibt ja bekanntlich die wildesten Geschichten.

„Ein Wechsel war und ist ausgeschlossen, das macht auch mein Körper nicht mehr mit“, sagt Artes lachend. „Ich habe das nur gemacht, weil es von Anfang an nicht auf Dauer angelegt war.“ Missen will der 31-Jährige, der zuvor lediglich für den BC Aichach auf Bayernliga-Niveau gespielt hatte, die Erfahrung beim Dorfklub freilich nicht: „Alles geht in so einer guten Mannschaft viel schneller. Die Intensität ist eine andere, die Bedingungen sind auf Profilevel.“ Am Samstag fährt Artes voraussichtlich ein letztes Mal nach Pipinsried - ob er gegen die Reserve der Münchner Löwen auf der Bank sitzen oder spielen wird, klärt sich kurzfristig. Seiner Rückkehr auf die Trainerbank des TSV Pöttmes bei der Partie gegen Dasing am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) steht also nichts im Weg. „Ich freue mich, denn wir treffen da auf ein echtes Kaliber. Aus meiner Sicht ist der TSV vom Tabellenrang her unterbewertet“, so der Coach, der „wahnsinnigen Respekt“ vor dem Aufsteiger hat. Allerdings zeigt auch die Formkurve der Pöttmeser wieder nach oben: Aus den vergangenen vier Partien holte das Team neun Punkte, erzielte starke 16 Tore. Auch Torjäger Simon Fischer glänzte nach kleiner Leistungsdelle gegen Langenmosen wieder mit zwei Toren – und bewies so in Abwesenheit von Artes, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat.

Warum Dasing besser dastehen könnte

Gegner Dasing ist die Treffsicherheit von Fischer ebenfalls aufgefallen: Für TSV-Abteilungsleiter Mike Schaeffer ist der Goalgetter sogar der Schlüsselspieler des Top-Klubs. „Pöttmes ist schon ein wenig abhängig von Fischer. Nimmst du ihn raus, dann wird es eng“, so der Verantwortliche, der an eine Überraschung glaubt: „Das ist immer möglich. In der Hinrunde waren wir streckenweise ja auch gut dabei.“ In der Tat: Das 2:5 der Dasinger gegen Pöttmes im August war keinesfalls so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt - und passt im Rückblick in die Dasinger Hinrunde, bei der mit etwas mehr Spielglück und Abgeklärtheit durchaus mehr als Rang neun möglich gewesen wäre.

Pöttmes empfängt Aufsteiger Dasing

Auch Schaeffer sieht das so. „Wir sind bei Weitem noch nicht da, wo wir sein könnten“, so der Manager. „Unser Ziel muss ein guter einstelliger Tabellenplatz sein.“ Welchen Rang er damit genau meint, ist zwar nicht ganz klar – der Blick aufs Tableau verrät jedoch, dass er seiner Mannschaft ein ehrgeiziges Ziel setzt. Mit aktuell 16 Punkten und Rang neun haben die Dasinger auf die Plätze sechs und sieben fünf Punkte Rückstand, auf Rang fünf fehlen sogar acht Zähler.

Der Plan: Die guten Ansätze der Hinrunde verstetigen, die Langzeitverletzten wieder einbinden. „Wir hatten eigentliche nie große Probleme, aber einige Situationen haben wir nicht optimal gelöst in den letzten Monaten“, sagt Schaeffer. „Unsere Stärke liegt aber klar im spielerischen Bereich, und darauf wird es ankommen.“ Klappt das, könnte sich Dasing trotz des aktuellen Punkterückstands einige Plätze nach vorn schieben, denn auch Mannschaften wie Griesbeckerzell schwächeln einmal.

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