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Fußball-Kreisliga

30.10.2017

Pöttmes rettet noch einen Punkt

Burhan Bytyqi (links) vom FC Stätzling II trug einen großen Teil bei zum 3:0-Sieg gegen den BC Aichach.
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Burhan Bytyqi (links) vom FC Stätzling II trug einen großen Teil bei zum 3:0-Sieg gegen den BC Aichach.
Bild: kolbert-press

4:4-Remis in einem dramatischen Duell mit dem SSV Alsmoos-Petersdorf. Gäste verlieren am Ende zwei Fußballer mit der Roten Karte. Starker Auftritt der Affinger

In der Kreisliga Ost gibt’s mal wieder eine neue Nummer eins. Der FC Affing steht nach seinem 3:0 über Langenmosen ganz oben. Den Platz an der Sonne musste der TSV Pöttmes abtreten, nachdem ihm vier Treffer gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf nur zu einem Punkt gereicht hatten.

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Ein Spektakel aus vielen Toren und vielen Karten sahen die rund 100 Zuschauer auf dem Pöttmeser Sportgelände. Nach 15 Minuten führte der Sportverein aus Alsmoos-Petersdorf bereits mit 2:0. Stefan Simonovic und Kajetan Schaffer hatten getroffen. In dieser Zeit bekam die Heimelf keinen Fuß auf den Platz und der Vorsprung der Gäste hätte durchaus höher ausfallen können. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, als der souverän leitende Schiedsrichter Marco Röthlein auf den Elfmeterpunkt zeigte. Auf Pöttmeser Seite wurde Martin Froncek gefoult. Den ersten Versuch von Froncek konnte SSV-Torhüter Philipp Schreier noch parieren, aber gegen den Nachschuss von Dominik Thomay war er machtlos. Nun war Pöttmes die bessere Mannschaft, musste aber vor der Pause noch das 1:3 hinnehmen. Nach einem eigentlich harmlosen Freistoß fing Christoph Heckert den Ball sicher. Der Torwart ließ ihn aufgrund eines Zusammenpralls fallen und SSV-Spielertrainer Frank Mazur staubte ab. Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für Pöttmes. Nach einem Solo von Admir Muratovic brachte es Cataliw Oana fertig, den Ball aus einem (!) Meter nicht im Tor unterzubringen. In der 69. Minute stand nach einem langen Abwurf von Schreier und einem Querpass Simonovic frei vor dem TSV-Torhüter Heckert und lupfte die Kugel zum 1:4 ins Netz. In der letzten Viertelstunde überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem Foul an Johannes Brandner zeigte Röthlein nochmals auf den Punkt; dieses Mal verwandelt Froncek sicher zum 2:4. Als in der 87. Minute Oliver Henecka den Anschlusstreffer erzielte, stand das Spiel auf Messers Schneide. Der TSV Pöttmes warf in der fünfminütigen Nachspielzeit alles nach vorne und wurde tatsächlich noch belohnt. Gebremst wurde er dabei lediglich durch einen berechtigten Platzverweis für Dominik Thomay durch Gelb-Rot. Nach einer Hereingabe eines Flügelspielers stand Julian Schlaegel goldrichtig und markierte den am Schluss verdienten Ausgleich für die Hausherren (90. + 4). Danach fanden Marco Lechner und Frank Mazur wohl die falschen Worte in Richtung des Unparteiischen und wurden jeweils mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. (prch)

FC Affing – DJK Langenmosen 3:0

Pöttmes rettet noch einen Punkt

Nicht nur das Ergebnis war klar, der FC Affing gab in diesem Heimspiel gegen die DJK Langenmosen auch eindeutig den Ton an. Daher betonte Markus Berchtenbreiter als Fußballchef: „Ich bin rundum zufrieden.“ Die Mannschaft habe auf die weniger tollen Vorstellungen der vergangenen Wochen die erhoffte Reaktion gezeigt. Laut Berchtenbreiter hatte sie die Vorgaben zu 100 Prozent umgesetzt. Die Variante mit einer Doppelspitze aus Nino Kindermann und Marco Wanner bewährte sich, nicht allein deshalb, weil dieses Duo alle Treffer erzielte. Marc-Abdu Al-Jajeh bereitete das 1:0 vor, das Wanner mit dem Kopf erzielte. Danach agierten die Gastgeber ruhig und souverän, in den letzten zehn Minuten vor der Pause nahmen sie den Fuß ein wenig zu sehr vom Gas. Maximilian Merwald setzte Maximilian Lipp ein, der Kindermann die Kugel zum 2:0 vorlegte. Patric Palatin fing einen Ball ab und setzte per Steilpass Wanner ein, der ein zweites Mal zuschlug. Die Gäste verzeichneten die beste Chance bei einem Schuss von Florian Wenger. Berchtenbreiter: „Da hat Roman Artes gezeigt, warum er Torwartschuhe anhat.“ Tobias Jorsch schied wegen Problemen in einem Oberschenkel früh aus – eine Vorsichtsmaßnahme. (jeb)

Für den TSV Rehling ging ein Zwischenhoch zu Ende. In Münster unterlag er mit 1:2 Toren, wobei die Gastgeber mit einer deutlichen Leistungssteigerung aufwarteten. Die Partie bewegte sich aber auf mäßigem Niveau. Im ersten Durchgang mussten beide Keeper kaum eingreifen, da das Spiel eher zerfahren war. Die Gäste waren vor allem durch lange Bälle gefährlich. Einen solchen nutzte Harun Nurten zur Führung, als er mit einem Schuss von halb rechts an den Innenpfosten erfolgreich war. Die Heimelf tauchte in den ersten 30 Minuten kaum vor dem Tor auf, dann hatte Spielertrainer Bernhard Schuster zwei nennenswerte Aktionen, dennoch ging es mit dem 0:1 in die Kabine. Nach dem Wechsel war Münster erkennbar besser, sodass der Ausgleich durch Markus Hörmann auch verdient war. Er drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler und traf mit dem linken Fuß. Kurz danach dezimierte sich Rehling selbst, als Johannes Pfeiffer als letzter Mann Julian Spies zu Fall brachte. Der SVM erhöhte den Druck. Quasi aus dem Nichts hatte der TSV plötzlich die Führung auf dem Fuß, doch Nurten schoss aus zwölf Metern über den Kasten. Fast im Gegenzug dann das entscheidende Tor: Nach einer Kombination der Hausherren grätschte Rehlings Abwehrspieler Bernhard Sauer in den Ball, der sich im hohen Bogen zum 2:1 in die Maschen senkte. (AN)

Die 0:3-Niederlage in Stätzling war für die Fußballer ein Rückschlag im Ringen um einen Spitzenplatz. Die Gastgeber dagegen konnten von einem wahren Befreiungsschlag im Abstiegskampf reden. „Das war heute enorm wichtig und eine sensationelle Leistung“, freute sich FCS-Coach Christian Jauernig. Dabei entschied ein Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten vor der Pause die Partie: Burhan Bytyqi und Sebastian Kneer waren zur 2:0-Führung erfolgreich und nahmen damit den Gästen die Aggressivität und den Druck aus dem Spiel. Die Stätzlinger dagegen beherrschten den Gegner und hätten noch vor der Pause durch Schmidt das dritte Tor machen müssen. Jauernig: „Wir haben dann wirklich wenig zugelassen und gut gespielt.“ Auch in der zweiten Hälfte waren die Hausherren besser und kamen erneut durch Bytyqi per Foulelfmeter zum dritten Treffer und besiegelten damit eine souveräne Vorstellung und einen verdienten Sieg. Auch die Ampelkarte für Kneer wenige Minuten vor dem Abpfiff änderte nichts mehr. (AN)

Die Rinnenthaler begannen vor gut 120 Zuschauern druckvoll und erspielten sich bereits nach einer Minute die erste gute Gelegenheit, doch Johann Stadler verzog eine Hereingabe von Marco Surauer knapp. Nur drei Minuten später wurde Rimon Shushe geschickt, sein Schuss aus 16 Metern war jedoch zu ungenau. Besser machte er es in der 10. Minute; wieder wurde er im Mittelfeld bedient und traf vom Strafraumeck zum 1:0 für die Gäste. Der BCR kam bei Ecken zu guten Möglichkeiten, jedoch fehlte das nötige Glück. Platzierte Kopfbälle von Barbano konnten in letzter Sekunden geklärt werden. Auch Vincent Aumiller und Maximilian Raabe verwerteten ihre Chancen nicht. In der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild: Der BCR war zu harmlos vor dem Tor. Besser machte es der SCG: In der 78. Minute nutzte Manuel Betzmeir ein Missverständnis der BCR-Abwehr zur 2:0-Gästeführung. Die Griesbeckerzeller steckten nicht auf und kamen zu weiteren hochkarätigen Chancen kurz vor dem Spielende; es blieb jedoch beim verdienten 2:0-Auswärtssieg, mit dem die Gäste ihre Position in der Spitzengruppe verteidigten. (AN)

Mit einem fulminanten Schuss aus gut 20 Metern in den rechten Torwinkel rettete TSG-Angreifer Marco Veitinger seiner Mannschaft eine Minute vor dem Ende einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gegen den Mitaufsteiger aus Gerolsbach. Die frühe Führung der Mösler (15. Minute) durch einen Kopfball von Markus Kleber glich Sebastian Waltl zwei Minuten später per Strafstoß aus. Maximilian Beck hatte zuvor FCG-Stürmer Roman Redl im Strafraum gefoult. Die Untermaxfelder hätten sich dabei auch nicht beschweren können, wenn Schiedsrichter Josef Hanrieder schon in der 11. Minute auf den Punkt gezeigt hätte. TSG-Torhüter Dominik Zach hatte nach einem Fehlpass in der TSG-Abwehr den Gerolsbacher Roman Redl von den Beinen geholt, die Pfeife des Referees blieb aber stumm. Wiederum Redl war es, der nach einem langen Ball in die Spitze noch zwei TSG-Abwehrspieler narrte und aus der Drehung zum 2:1 für die Gäste traf. Und am Ende gelang Marco Veitinger der Gleichstand. (AN)

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