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Aichach-Ecknach

24.03.2015

Viele Zuschauer bei den Spielen

Abteilungsleiter Johannes Erbe zog bei der Hauptversammlung seine Bilanz.
Bild: Ramona Eberle

Beim VfL Ecknach freut sich Abteilungsleiter Erbe über den großen Zuspruch. Fußballer wollen Nachwuchs mehr fördern.

Bei der Hauptversammlung des VfL Ecknach berichtete auch der Vorsitzende Spielbetrieb, Johannes Erbe. Er erklärte den anwesenden Mitgliedern, wieso der Verein nicht am Hallenbetrieb und am Toto-Pokal teilnahm. Zudem sagte er, dass der dritte Platz bei der Stadtmeisterschaft kein Beinbruch sei. „Wir spielen immer gerne bei der Stadtmeisterschaft mit, sehen das aber als Vorbereitung auf die Saison. Somit ist das Ergebnis auch in Zukunft eher zweitrangig.“

Für die zweite Mannschaft (A-Klasse Aichach) hatte der Verein als Ziel einen vorderen Mittelfeldplatz ausgegeben. „Auch wenn ich für dieses Ziel von vielen belächelt wurde, diesen Platz können wir in den restlichen Spielen festigen“, sagte Erbe. Zudem konnte er vor ein paar Tagen Torwarttrainer Leo Maier für ein weiteres Jahr gewinnen. „Er macht eine Top-Arbeit, ich freue mich, dass wir ihn ein weiteres Jahr bei uns haben dürfen.“

Im Hinblick auf die erste Mannschaft sagte Erbe, dass die sportliche Situation derzeit noch nicht zu 100 Prozent zufriedenstellend sei. Das Team steht in der Kreisliga Ost zurzeit mit 24 Punkten auf dem sechsten Platz. Aber der Trainer und die Mannschaft würden Woche für Woche gut arbeiten. „Das wird noch Früchte tragen, wir hatten einen großen Umbruch. Die Generation an Spielern, die uns früher getragen hat, die ist nun weg. Und diesen Wechsel musst du erst einmal kompensieren können“, sagte der Vorsitzende Spielbetrieb. „Ich will auch in den nächsten fünf Jahren mit mehr Spielern aus der Ecknacher Jugendabteilung arbeiten, das muss die Zukunft des VfL sein. Dass das allerdings eine schwierige Aufgabe ist, das ist mir bewusst. Dennoch werden wir das angehen und auch durchziehen“, fügte er hinzu.

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"Die Liga ist perfekt für uns"

Darüber hinaus zeigte Erbe auf, dass der Verein immer noch hohe Zuschauerzahlen hat: durchschnittlich 270 pro Heimspiel bei der ersten und 50 bis 60 pro Heimspiel bei der zweiten Mannschaft. „Diese Liga ist perfekt für uns. Bei den Derbys gegen Griesbeckerzell oder Aichach haben wir über 300 Zuschauer auf dem Sportgelände. Da kommt richtige Derby-Atmosphäre auf. Unser Ziel ist es daher, langfristig hier zu spielen.“

Einen Überblick, wie die Lage in der Jugendabteilung aussieht, gab Jugendleiter Thomas Schreier. „Insgesamt haben wir circa 150 Jugendliche auf zehn Mannschaften verteilt. Betreut werden sie von 22 Trainern.“ Damit hat der VfL alle Altersgruppen besetzt, ohne eine Spielgemeinschaft gründen zu müssen. Das bringt einen immensen Aufwand mit sich, wie Schreier aufzeigte: 135 Punktspiele pro Jahr, dazu Pokal-, Freundschafts- und Vorbereitungsspiele. Des Weiteren stehen rund 600 Trainingseinheiten jährlich an. „Und 1750 Trikotsätze, die wir im Jahr waschen“, sagte Schreier, „das gibt es in der Form bei den Sportvereinen in der Umgebung meistens gar nicht mehr.“ Um diesen Aufwand zu stemmen, hat Ecknach daher ein Team aus Unterstützern gebildet. Schülerleiter Michael Winhard sagte, dass es belebend für den Verein sei, so viele Jugendmannschaften zu haben. „Da kannst du jeden Tag ans Sportgelände kommen und immer ist was los“, sagte er. „Und nur mit einer breiten Jugendabteilung können wir immer wieder Spieler für den Seniorenbereich ausbilden.“ (ebm) 

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