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Zahling
10.06.2024

Zahlinger aus dem Burgenland besuchen Zahling im Landkreis Aichach-Friedberg

Das Gastgeschenk der Burgenländer, eine Erinnerungstafel aus Cortenstahl: (von links) Organisator der Burgenländer Herbert Weber, Stefan Asam, dritter Bürgermeister Obergriesbach, Gemeinderat Manfred Kern und Bürgermeister Christian Schaberl, Burgenland.
Foto: Katharina Wachinger

Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Zahling im Wittelsbacher Land und Zahling in Österreich besteht seit 37 Jahren. In der Pandemie mussten die Treffen ausgesetzt werden.

Besseres Wetter hätten sich die Zahlinger aus dem Burgenland bei ihrem Besuch im bayrischen Zahling (Gemeinde Obergriesbach) wohl gewünscht. Trotzdem ließ man sich am Wochenende die Freude am Wiedersehen nicht verderben. Die Partnerschaft der beiden kleinen Gemeinden besteht seit 37 Jahren. Am 11. Juli 1987 in der Früh um 3 Uhr hatten sich damals 50 Zahlinger aus Bayern auf den Weg ins südliche Burgenland gemacht. Meist im zweijährigen Turnus treffen sich die Zahlinger seitdem abwechselnd im Burgenland und in Bayern. Das letzte Treffen lag wegen der Pandemie schon einige Jahre zurück. 

Am Fronleichnamstag waren nun die Burgenländer mit ihrem Besuch in Bayern an der Reihe. Vor dem Bürgerhaus in Zahling spielte die Blasmusik und drin stand ein großes Büfett mit Kuchen und allerlei Häppchen bereit. Die Freude war auf beiden Seiten groß, wie bei der Begrüßung zu sehen war. Nach einem kurzen Austausch bei einem Glas Sekt bat Gemeinderat Manfred Kern die Zahlinger ins Bürgerhaus. Eine Stärkung war nach der langen Fahrt von fast acht Stunden willkommen. Zahling im Burgenland ist ein Ortsteil von Eltendorf. Es liegt an der Grenze zu Ungarn und gehörte, wie das gesamte Burgenland, einst zu Ungarn. Erst 1919 kam es zu Österreich

Mehr durch einen Zufall war es zu der Gemeindepartnerschaft der beiden Zahlings gekommen. Maurermeister Jakob Bradl hatte 1985 in seinem neuen Weltatlas ein Zahling im Burgenland in Österreich entdeckt. Lorenz Bitzl hatte nämlich zuvor behauptet, ein zweites Zahling gäbe es nicht. Nach dieser Entdeckung machte sich Bitzl mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar auf den Weg ins Burgenland. Ihr Anliegen nach einem Ansprechpartner für ein etwaiges Anfreunden beider Gemeinden gestaltete sich anfangs etwas schwierig. Wen konnte man ansprechen, war da die Frage. Schließlich fanden sie bei Familie Wonisch, dem Vizebürgermeister Werner Schaberl und dem evangelischen Pfarrer Gerhard Koller die ersten Ansprechpartner. Als die beiden Ehepaare damals den Gottesdienst besuchten und von Pfarrer Koller begrüßt wurden, waren nicht nur sie, sondern auch die anderen Gottesdienstbesucher überrascht. Der evangelische Pfarrer hatte zwei Jahre später die Pfarrei gewechselt. Doch jetzt als Rentner kam Koller mit seiner Frau zum Treffen und verbrachte die Tage mit seinen ehemaligen Schäfchen im bayerischen Zahling.

Herzliche Begrüßung der Zahlinger aus dem Burgenland vor dem Bürgerhaus. Dazu spielt die Blasmusik.
Foto: Katharina Wachinger

Nach der kleinen Stärkung im Bürgerhaus ging es für die Gäste in die Gastfamilien. Man hatte sich viel zu erzählen und schwelgte wohl auch in Erinnerung an die gegenseitigen Besuche. Gemeinderat Kern als Organisator des Treffens konnte auf die tatkräftige Hilfe vieler Freiwilliger bauen. Einige Obergriesbacher halfen sogar beim „Bunten Abend“ im Service aus. Am Vormittag waren die Gäste trotz Regen bei einer Führung in Friedberg mit Schloßbesichtigung und Besuch der Stadtpfarrkirche unterwegs. 

Gäste aus Österreich übergeben Gastgeschenk an Zahling

Beim Bunten Abend ging dritter Bürgermeister Stefan Asam bei seiner Begrüßungsrede auf die Entwicklung der Gemeindepartnerschaft ein. Nach dem Abendessen übergab Bürgermeister Christian Schaberl das Gastgeschenk, eine Erinnerungstafel aus Cortenstahl mit Dankesworten für die freundliche Aufnahme. Ihm gefiel es sichtlich gut in Bayern. „Vom Charakter her sind wir uns ziemlich ähnlich“, sagte er. Mit zünftiger Blasmusik spielten Musiker aus Obergriesbach und Zahling den Abend über auf. Auch Pfarrer Tobias Seyfried kam nach einem Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft noch zu dem geselligen Abend. 

Eine Bilderpräsentation, zusammengestellt mit Erinnerungsfotos aus über drei Jahrzehnten kam gut an. „Weißt du noch“ hieß es öfter an den Tischen. Da wurden Erinnerungen wach, wie beispielsweise an die Motorradeskorte mit Vize-Weltmeister Helmut Bradl an der Spitze, die den Bus aus dem Burgenland von der Autobahnabfahrt Dasing bis vor das MGV-Sängerheim geleitete. Am Samstagnachmittag traten die Burgenländer die lange Heimreise wieder an, in der Hoffnung, dass noch viele Besuche folgen werden. 

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