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  3. Dießen: Marlies und Rudi Eger legen Schere und Kamm zur Seite

Dießen
15.05.2024

Marlies und Rudi Eger legen Schere und Kamm zur Seite

Der Friseursalon Eger in Dießen schließt nach 45 Jahren. Das Foto zeigt eine Szene aus den 1980er-Jahren.
Foto: Eger

Im Friseursalon von Marlies und Rudi Eger ließen sich Generationen von Dießenern die Haare schneiden und frisieren. Nach 45 Jahren schließt das Geschäft in der Schützenstraße nun.

Vor 45 Jahren verschlug es Marlies und Rudi Eger aus ihrer damaligen Heimat am Bodensee eher zufällig als junge Eheleute an den Ammersee. Der Friseurmeister und seine Frau eröffneten ihren ersten Friseursalon am 1. Juni 1979 in der Herrenstraße gegenüber dem Reformhaus Loh. Später zogen sie in die Schützenstraße um und dort endet nun die Geschiche dieses Geschäfts. Am Freitag, 24. Mai, wird es zum letzten Mal geöffnet sein.

In der Herrenstraße war es damals ein großer Salon mit einigen Angestellten. Später dann zogen die Egers um in die Schützenstraße (dort, wo heute das Kopierzentrum ansässig ist). Es folgten iele turbulente Jahre zwischen Lockenwicklern, Dauerwellen, Herrenhaarschnitten und Fönwellen. Wenn die 60-er verloren hatten, ging „Mann“ vielleicht besser erst am Folgetag zum Haareschneiden zu Rudi. Dann war der erste Grant verraucht und es wurde lautstark jede Spielszene diskutiert, während der Langhaarschneider wie nebenbei den gewünschten Schnitt zauberte. Der Sohn wurde so quasi im Salon großgezogen und saß so manches Mal bei älteren Damen auf dem Schoß, während die Dauerwelle einwirkte. Anders hätten es die Egers gar nicht machen können. Aber alles funktionierte mit viel Fleiß und Freude.

Abends traf man die beiden oft irgendwo in der heimischen Gastroszene, ob im Ammerseehafen oder bei Franco und Franca in der Pizzeria am Marktplatz. Auch unten am Fußballplatz waren sie sehr oft zu sehen.

Bald ist der letzte Tag in dem Friseursalon der Egers

Nach vielen Jahren folgte ein weiterer Umzug des Salons einige Häuser weiter oben in der Schützenstraße auf der gegenüberliegenden Seite. Vor einiger Zeit verabschiedete sich Rudi Eger mit weit über 70 aus dem Geschäft, und Marlies Eger führte es mit einem kleinen Team bis jetzt weiter. „Corona hat uns fast das Genick gebrochen“, sagt Marlies Eger rückblickend. Aber wir haben durchgehalten. Weil wir auch eine unglaublich treue und gute Kundschaft haben. Teilweise kommen Kunden seit mehreren Jahrzehnten. Kindern, denen wir früher die Haare geschnitten haben, kommen heute mit ihren eigenen Kindern." Mit einem weinenden Auge, aber auch mit einem lachenden sagt Marlies Eger: „Aber jetzt ist es auch gut.“

Mit Mitte 70 sollte man die Arbeit auch mal ruhen lassen dürfen und die freie Zeit genießen. Backen und kochen will sie jetzt wieder mehr. Und man wird die beiden mit Sicherheit irgendwo in einem Lokal am Westufer sehen.

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Am 24. Mai ist der letzte Tag. Dann wird noch eine Woche lang der Laden leergeräumt, und dann wird der Salon Eger ab 1. Juni, nach genau 45 Jahren, zu einer schönen Erinnerung an eine Institution in Dießen. (AZ)

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