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Auf Michael Wörle warten in Gersthofen große Aufgaben

Auf Michael Wörle warten in Gersthofen große Aufgaben
Kommentar Von Gerald Lindner
29.03.2020

Plus Michael Wörle bleibt Bürgermeister von Gersthofen - offenbar hat ihm die Trinkwasser-Problematik in Gersthofen nicht nachhaltig geschadet.

Am Ende wurde es noch einmal spannend, doch mit sechs Prozent Vorsprung hat Michael Wörle seinen Posten als Gersthofer Rathauschef klar verteidigt. Das ist deutlich. Jürgen Schantin hatte in Gablingen hingegen Pech: Seine Konkurrentin Karina Ruf wurde mit minimalem Vorsprung von 35 Stimmen neue Bürgermeisterin.

 

Dass es für Wörle so kommen würde, deutete sich bereits vor zwei Wochen an als er trotz vier Gegenkandidaten 45,6 Prozent der Stimmen einfuhr und Max Poppe nur 32,4 Prozent. Mehr als die Hälfte der Wähler haben am Sonntag entschieden, dass Wörle seine Arbeit fortsetzen soll. Der monatelange Kampf gegen die Verkeimung des Trinkwassernetzes, das bis heute gechlort werden muss, hat Wörle nicht geschadet.

Auf Michael Wörle warten in Gersthofen große Aufgaben

Er wird weiter stark argumentieren müssen, hat aber nun eine stärkere „Hausmacht“ im Rat: Die Freien Wähler, SPD, Grüne und Pro Gersthofen, welche ihn unterstützen, bringen es auf insgesamt 15 Sitze. Wenn sie sich einig sind, besitzt Wörle damit inklusive seiner eigenen Stimme eine Mehrheit im Stadtrat. Der „alte“ Bürgermeister und sein neuer Stadtrat haben aber keine Zeit, die Hände in den Schoß zu legen. Denn es warten eine Menge großer Aufgaben.

Der Artikel zum Kommentar: Michael Wörle verteidigt sein Bürgermeisteramt

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