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Gersthofen

04.12.2018

Backbetriebe schlittern in die Insolvenz: 400 Jobs in Gefahr

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Die Firmenzentrale der Backbetriebe in Gersthofen
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Das Insolvenzverfahren der Gersthofer Backbetriebe ist eröffnet. Die Gewerkschaft kritisiert das Management des Unternehmens scharf.

Für die Gersthofer Backbetriebe GmbH wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Das teilte die Geschäftsführung der Belegschaft auf einer Betriebsversammlung am Montag mit. Im Februar hatte der Betrieb nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) Tarifflucht begangen und die tarifliche Lohnerhöhung nicht weitergegeben.

Erst im September hatten sich die Backbetriebe durch ein Schutzschirmverfahren die „zukunftsfähige Sicherung der Arbeitsplätze“ versprochen. Ende 2014 übernahm die Serafin Unternehmensgruppe den Betrieb zusammen mit den Lechbäck-Verkaufsfilialen. Serafin steht in der Tradition von 150 Jahren Firmengeschichte der Augsburger Unternehmerfamilie Haindl. Hinter Serafin steht Philipp Haindl, ein Spross der bekannten Familie.

Im Zusammenhang mit der Pleite kritisiert die Gewerkschaft Management und Eigentümer der Backbetriebe scharf. Diese hätten Entwicklungen am Markt verschlafen und notwendige Investitionen unterlassen. Jetzt zittern laut Gewerkschaft 400 Beschäftigte um ihre Jobs. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.12.2018

Mit agressiever Preispolitik und schlechter Ware hat man einen Teil der traditionellen Bäcker ausgelöscht, nun sind sie selber dran.

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