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Beim Baden nicht den Respekt vor den Naturgewalten verlieren

Beim Baden nicht den Respekt vor den Naturgewalten verlieren
Kommentar Von Oliver Reiser
25.07.2020

Zwei schreckliche Badeunfälle haben in den vergangenen Tagen für Betroffenheit gesorgt. Warum viele Menschen leichtsinnig sind und unbekümmert ins Wasser steigen.

Zwei schreckliche Unglücksfälle haben für Betroffenheit gesorgt. Innerhalb weniger Tage sind ein sechsjähriger Junge und ein 60-jähriger Mann im Lech ertrunken. Es verbietet sich angesichts dieser Tragik, die näheren Umstände zu hinterfragen. Dass zwei Menschen zu Tode gekommen sind, ist traurig genug. Dass Menschen ins Wasser fallen oder beim Schwimmen abgetrieben werden ist leider kein Einzelfall, wie Anwohner berichten, die immer wieder Rettungshubschrauber auf der Suche nach Vermissten über Lech und Kanal beobachten.

Viele Menschen gehen unbekümmert ins Wasser

Wer immer an einen Fluss zum Baden geht, auf den Kiesbänken grillt oder Party macht, sollte bedenken, dass es sich hier um ein natürliches Gewässer handelt. Das scheinen aber gerade zu Corona-Zeiten viele Menschen vergessen zu haben, die sich unbekümmert ins Wasser stürzen oder neben Grillgut und Alkohol auch noch ihren halben Hausrat über das oft steil abfallende Ufer ins Flussbett schleppen.

Flüsse sind nicht zum Schwimmen gemacht

Der Lech und auch alle anderen Flüsse sind nicht dazu gemacht, als Aqua-Funpark zu fungieren, in dem man sich sorglos und ungezwungen amüsieren kann. Strömungen und Strudel sowie nach plötzlichen Regenfällen auftretende Wassermassen sind selbst für die besten Schwimmer lebensgefährlich. Das sollte man auch Kindern früh genug beibringen.Beim Baden an Flüssen und Seen sind weder Leichtsinn noch Übermut gefragt, sondern Respekt vor der Naturgewalt!

Beim Baden nicht den Respekt vor den Naturgewalten verlieren

Lesen Sie auch unseren Artikel: Baden am Lech: Immer ein Auge auf die Kinder

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