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Jobbörse

06.02.2015

Berufseinstieg läuft besser mit den Eltern

Experten geben an der Gersthofer Mittelschule nützliche Tipps

„Jetzt kommt es darauf an. Soll ich den Herrn im Anzug einfach so ansprechen? Ist das wirklich der Personalchef, kann ich da jetzt einen Fehler machen? Vielleicht warte ich auf meinen Freund, denn zusammen sind wir mutiger.“ Bei einer Berufsinformationsbörse der Mittelschule Gersthofen hatten die Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe sowie der M- und VOR-Klassen die Möglichkeit, Kontakte zur Berufswelt zu knüpfen. Auch die Eltern waren geladen.

So manch einem Jugendlichen wurde das nicht mehr ganz so ferne Ende der Schulzeit und der bevorstehende Ernst des Lebens bewusst. Rund 40 Unternehmen aus der Region, Berufsschulen, Berufsberatungsstellen, Fachakademien, Kindergärten und Vertreter der Bundeswehr gaben im Foyer der Schule an Ständen oder mit Vorträgen Informationen zu Berufsbildern und Ausbildungsvoraussetzungen.

Im Unterricht hatten sich die Mädchen und Buben auf diesen Tag vorbereitet, sich mit Berufsbildern auseinandergesetzt oder Betriebe erarbeitet, bei denen sich das erstrebte Berufsziel realisieren lässt. Doch ob weiterführende Schule oder Ausbildung – einige der Grundaussagen ähnelten sich in fast jedem Gespräch: Die Noten „müssen passen“ und die Zeugnisbemerkungen zu erkennen geben, dass der Schüler sowohl vom Charakter als auch vom Verhalten geeignet ist.

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Dabei steht bei den meisten Betrieben der erfolgreich bestandene Qualifizierende Mittelschulabschluss hoch im Kurs, so Schulleiterin Sigrid Puschner.

Ein überaus wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Berufswahl und Ausbildung wurde beim Abschlussgespräch der Veranstaltung deutlich. Dieser Weg sei nur erfolgreich zu meistern, so die einstimmige Meinung, wenn bei den Jugendlichen ein ernsthaftes Interesse bestehe und auch die Eltern ihr Kind engagiert unterstützen. Denn um diesen doch sehr komplexen Prozess alleine zu meistern, so der allgemeine Tenor, habe man als Schüler im Alter von vierzehn bis sechzehn Jahren oft noch zu wenig Lebenserfahrung. Ein Interesse der Eltern mache dabei die fachmännische Beratung um einiges erfolgreicher. (AL, lig)

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