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Holzen/Allmannshofen

15.12.2019

Besinnlichkeit und Entschleunigung am Kloster

Gut 20 geschmückte Holzbuden mit Handwerkskunst und Schmankerln luden zum Bummeln, Genießen und Verweilen ein. 
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Gut 20 geschmückte Holzbuden mit Handwerkskunst und Schmankerln luden zum Bummeln, Genießen und Verweilen ein. 
Bild: Monika Matzner

 Die Besucher kommen in Scharen nach Holzen, um vor der herrlichen Kulisse besinnliche Stunden zu genießen. Einzigartig sind auch viele Handarbeiten.

Es gibt ihn noch – den Weihnachtsmarkt, der Besinnlichkeit und ein wenig Rückzug und Entschleunigung im Advent bietet. Das wurde am Wochenende wieder einmal in Holzen deutlich. Von Handwerkskunst über Musik bis zur geistlichen Anregung wartete auf die Besucher vor der herrlichen Kulisse des altehrwürdigen Klosters.

Die Besucher kamen in Scharen und genossen beim Advents- und Handwerksmarkt beschauliche Stunden und eine heimelige Atmosphäre – eines der Markenzeichen des Marktes. Hier könne man den Advent mit vielen Sinnen erleben oder einfach einen Gang herunterschalten, loben Besucher das Konzept. Auch Pfarrer Linson, der Hausgeistliche von Holzen, war sehr angetan: „Für mich ist der Markt ein schöner Ort der Begegnung.“

Exemplare, die es nirgendwo anders genau so noch einmal gibt

Knapp zwei Dutzend geschmückte Holzbuden mit Handwerkskunst und Schmankerln luden zum Bummeln, Genießen und Verweilen ein. Vom Körnerkissen über Bienenwachsprodukte und Naturgestecken bis zu handgefertigtem Schmuck und geschnitzten Krippenfiguren reichte die Palette. Im Klosterladen waren Weidengeflechte oder Töpferartikel gefragt – Unikate aus den Förderwerkstätten des Dominikus-Ringeisens-Werks. Ausschließlich Handgefertigtes gab es ebenso beim Stand „Ugandahilfe Nordendorf“, den Ehrenamtliche üppig bestückt hatten für den guten Zweck, von Marelade-Kreationen bis zu handgestrickten Mützen oder Socken. Wer hier fündig wurde, konnte sicher sein, dass es sein Exemplar nirgendwo anders genau so noch einmal gibt.

Besinnlichkeit und Entschleunigung am Kloster

Das gleiche galt auch für die selbst gemachten Sterne oder Glückwunschkarten der Klosterschwestern, die es an der Klosterpforte zu erwerben gab – zugunsten einer Behinderteneinrichtung in Indien. Ehrenamtliches Engagement und Einsatzbereitschaft zeigte weiterhin die Feuerwehr Allmannshofen. Sie sorgte in bewährter Manier wie jedes Jahr für die nötige Sicherheit beim Adventsmarkt.

Zwergziegen warten auf viele Streicheleinheiten der Kinder

Ein Anziehungspunkt für die Kinder war die Lebendkrippe mit den Holzener Zwergziegen. Nur einige Meter lang war deren Weg vom nahe liegenden Gehege zum Klosterinnenhof, wo sie alljährlich auf viele Streicheleinheiten der Kinder warten. Eine wesentlich weitere Anreise hatte Schwester M. Katharina, die Generaloberin der Sankt Josefskongregation. Sie kam zum Marktauftakt aus dem Mutterhaus Ursberg und lud zur Klosterrunde ein. Hier konnten die Interessierten eintauchen in die Geschichte des Klosters und auch geistliche Impulse mit nach Hause nehmen. Einer Hotelführung von Gastgeber Philipp Flamm folgten dann am Sonntag ebenso viele Besucher: Tradition trifft Moderne.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Da dampfte etwa der Duft vom Bratapfelglühmost der Ehinger Vereine über den Platz oder vom Reiberdatschi , den der SC Allmannshofen anbot. Gerne verweilten die Besucher bei vielerlei kulinarischen Leckereien und netten Gesprächen.

Zur „staden Zeit“, die beim Holzener Adventsmarkt noch zu fassen ist, gehörte freilich auch die Musik. Und so spielten im Klosterhof das Vororchester Ehingen und die Kesseltaler Weisenbläser, die erklärten: „Unsere Musik sind Jodler geblasen.“ In der Klosterkirche sorgten drei Adventskonzerte für besondere Klangerlebnisse, adventliche Idylle und einen Zwischenhalt im Alltag.

  • Öffnungszeiten Der Markt öffnet noch einmal am Samstag, 21.12. von 14 Uhr bis 20 Uhr und am Sonntag, 22. 12. von 11 Uhr bis 20 Uhr.
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