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11.04.2015

Besuch auf einem fernen Kometen

Experte schildert Forschungsprojekt im Weltraum

Mensch sucht Wissen im Weltraum: „Raumsonde Rosetta – Verabredung mit einem Kometen“ ist das Motto eines Vortrags, den das Gersthofer Ballonmuseum am Donnerstag, 16. April, ab 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit der Kolpingsfamilie anbietet. Es referiert Prof. Gerhard Haerendel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching.

Am 2. März 2004 startete die Europäische Raumfahrtagentur ESA die Rosetta-Mission zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko. Mit an Bord befand sich das kleine Landegerät Philae, das in der Nähe des Kometen abgesetzt wurde, dann auf der Oberfläche des Himmelskörpers landete und dort wissenschaftliche Messungen durchführte.

Dadurch erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse zur Entstehung unseres Sonnensystems, der Erde und vielleicht auch der Entstehung des Lebens. Kometen gehören zu den interessantesten Körpern in unserer Weltraumumgebung, da sie Boten aus der Entstehungszeit des Planetensystems vor 4,5 Milliarden Jahren sind.

Damit Philae nicht vom Kometen abprallte, wurde am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) eine spezielle Harpune entwickelt, um das Landegerät zu verankern.

Gerhard Haerendel (MPE) wird an Abend nicht nur von den besonderen Anforderungen eines derartigen Projekts erzählen, sondern auch von der Faszination, Kometen in unserem Sonnensystem zu erforschen. Der Eintritt beträgt drei Euro. (lig)

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