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Vorträge

24.10.2019

Briefe aus der Vergangenheit

Leopold Schwarz als angehender Pfarrer mit Kriegsorden.

Hobbyhistoriker geben ein Panorama des Ersten Weltkriegs. Wie ein Zusmarshauser Pfarrer die Katastrophe erlebte

Was im Jahre 1914 euphorisch begann, endete für die Bevölkerung in Hunger und Elend und auf den Schlachtfeldern in einer unvorstellbaren Brutalität. Der Erste Weltkrieg kam auch in der Region an: Darauf gehen Gerhard Nentwich, Andreas Herch und Guido Clemens jetzt in zwei Vorträgen ein.

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Die Hobbyhistoriker berichten nicht nur allgemein von den dramatischen Ereignissen an der Kriegsfront und gehen auf die Ursachen und den Verlauf des Krieges ein, der am 11. November 1918 mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages im Wald von Compiègne nördlich von Paris beendet war. Sie wollen im Vortrag auch ein sehr emotionales Bild vom Ersten Weltkrieg zeichnen: Sie berichten von Schicksalen in der Heimat.

Gerhard Nentwich aus Streitheim liest zusammen mit Guido Clemens aus Amtsblättern, Briefen und dem Buch „20 Jahre später“ vor. Es stammt vom Pfarrer Leopold Schwarz, der seine Kriegserlebnisse verarbeitet hatte. Mit den persönlichen Lebensgeschichten aus der Region soll ein packendes wie auch informatives Panorama des Krieges gelingen. Die Zeit dürfen die Besucher auch kulinarisch erleben: In der Pause gibt es eine Überraschung. Guido Clemens, der sich bei Zus-Kultur engagiert, hat für die Vorträge ein Jahr geforscht, viele Bücher gewälzt und Dokumente gesichtet

Der Vortrag „Der Erste Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Region Zusmarshausen und Streitheim“ findet am Samstag, 26. Oktober, im Waldheil-Schützenheim statt. Beginn ist um 19 Uhr. Veranstalter sind Zus-Kultur und der Soldaten- und Kameradschaftsverein Streitheim. Ein weiterer Vortrag zum Ersten Weltkrieg mit Fokus auf die Orte Zusmarshausen, Vallried und Wollbach findet am Samstag, 9. November, um 19 Uhr im Festsaal St. Albert mit Guido Clemens und Andreas Herch statt. Der Eintritt ist jeweils frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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