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Gemeinderat

04.01.2019

Bürgerhaus: Der Bau soll 2019 starten

Kühlenthal will außerdem ein neues Baugebiet erschließen

Marco Schopper, der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Nordendorf, lobte die Finanzen der Gemeinde Kühlenthal für das vergangene Jahr. Schließlich konnte die Kommune knapp 200000 Euro erwirtschaften. Kalkuliert waren knapp 75000 Euro. Somit beläuft sich der Gesamtüberschuss auf etwa 1,1 Millionen Euro. „Diese werden für Investitionen auf das kommende Jahr übertragen“, erklärt der Kämmerer.

Was genau die Gemeinde damit anstellen möchte, weiß Kühlenthals Bürgermeisterin Iris Harms ganz genau: Das Dorfgemeinschaftshaus ist das Projekt des kommenden Jahres. In diesem Monat erwartet die Kommune den Förderbescheid, der nicht wie ursprünglich geplant vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (kurz: Eler) stammen wird, sondern vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach. Der Grund für den Wechsel der Fördertöpfe ist schnell erklärt: Für eine einfache Dorferneuerung könnte die Förderung sogar über der Eler-Förderung liegen. Bislang sind Planungskosten für das Dorfgemeinschaftshaus in Höhe von knapp 120000 Euro angefallen. Für 2019 wünscht sich die Rathauschefin den Baubeginn des Großprojekts. Zudem soll das Baugebiet „Nordost“ erschlossen und vermarktet werden.

Die Erschließung war bereits für dieses Jahr finanziell eingeplant (Planungskosten: 40000 Euro, Straßenbau: 354000 Euro, Kanalkosten: 338000 Euro), doch angefallen ist davon nur ein minimaler Bruchteil. Die Bürgermeisterin erklärt: „Ursprünglich hatten wir gehofft, das Ingenieurbüro kommt mit den Planungen schneller voran.“ Heuer steht nun die Erschließung und Vermarktung des Areals an. Beim Baugebiet „Nordost“ handelt es sich um einen Mix aus Wohngebiet, Mischgebiet und einer Gewerbefläche.

Die Einnahmen, die für Grund und Boden, Straße und Abwasser bereits im Haushaltsplan 2018 verankert wurden (in Summe 565000 Euro) werden auch wieder im neuen Haushaltsplan 2019 auftauchen. Weitere Überraschungen habe das vergangene Jahr nicht bereitgehalten, erklärte Harms. Alle weiteren Ausgaben – wie etwa 111000 Euro für einen neuen Traktor für den Bauhof – waren vorab geplant. Ebenfalls übertragen in den aktuellen Haushalt werden 50000 Euro, die zur Ertüchtigung der Kläranlage dienen sollen. Iris Harms: „Die Planungen liegen seit Juni 2017 dem Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt vor. Wir warten hier nur noch auf den Bescheid.“

Der Investitionszuschuss fürs DSL-Netz (109000 Euro) muss hingegen nur noch überwiesen und verbucht werden. Ausgeführt wurden die Arbeiten bereits, und das bedeutet für die Bewohner der Ortsteile Fertingen, Anzenhof, Ahlingen und Haldenhof: Ein schnelles Internet ist auch hier mittlerweile verfügbar.

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