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Corona-Hilfen für Unternehmen: Wenn nur leeres Geschwätz bleibt

Kommentar Von Christoph Frey
12.01.2021

Plus Unternehmer im Landkreis Augsburg warten auf Corona-Hilfen. Doch sie wurden bitter enttäuscht.

Der schleppende Start der Impfungen, das Hin und Her bei den Bestimmungen, der immer noch äußerst holprige digitale Fernunterricht: Es gibt viele Gründe, um sich über das Corona-Management durch die Politik aufzuregen. Gleichzeitig aber gilt für alle drei Beispiele, wenn auch in unterschiedlichem Maße: Die Entscheidungsträger bewegten sich auf zum Teil unbekannten Terrain und mussten mit vielen Unwägbarkeiten zurechtkommen. Dass es dabei zu Fehlern kommt, ist kein Wunder und verzeihlich, wenn denn rasch nachgebessert wird.

Bei den vollmundig versprochenen Hilfen für Wirte und andere Unternehmer, die vom Lockdown im November kalt erwischt wurden, liegt die Sache dagegen anders. Denn erstens sollte es für Politik und Verwaltungen kein Hexenwerk sein, Wirtschaftszweige in Notlagen mit Geld zu versorgen, das ja bereit steht. Und zweitens gab es aus dem Frühjahr ja durchaus Erfahrungswerte, wie dabei vorzugehen ist. Es scheint nichts geholfen zu haben. Noch immer warten Betroffene auf ihr Geld und rücken dem Ruin immer näher. Die Versprechen, auf die sie gebaut haben, sind in ihren Ohren nur leeres Geschwätz.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Unternehmer im Kreis Augsburg klagen über Chaos bei Überbrückungshilfen

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