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Landkreis Augsburg

15.10.2020

Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Augsburg steigt auf 41,3

Innerhalb der vergangen 24 Stunden ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis Augsburg wieder deutlich angestiegen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Durch weitere Corona-Infektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Augsburg wieder deutlich angestiegen. Ein weiterer Erkrankter ist gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Augsburg liegt aktuell bei 41,3 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner. Das teilt das Gesundheitsamt Augsburg mit. Damit steigt die Zahl innerhalb der vergangenen 24 Stunden deutlich. Zuletzt lag sie bei 36,6. Ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Landkreisbürger ist gestorben, wie die Behörde meldet.

114 Menschen im Landkreis Augsburg positiv auf das Coronavirus getestet

Insgesamt bestätigt das Gesundheitsamt im Landkreis Augsburg 901 Fälle (ohne Todesfälle) des Coronavirus im Landkreis. Davon sind 787 Personen wieder genesen. Aktuell sind 114 Personen positiv getestet. Elf Personen sind gestorben.

 

Nachdem der Landkreis am Mittwoch den Warnwert von 35 gerissen hatte, reagierte der Kreis mit neuen Corona-Regeln. Das sind die neuen Maßnahmen im Überblick:

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Augsburg

  • Private Feiern Die zulässige Teilnehmerzahl an privaten Feierlichkeiten (Hochzeiten, Geburtstage, Taufen u. ä.) in öffentlichen oder angemieteten Räumen wird auf 50 Personen begrenzt. Es gilt die dringende Empfehlung, in privaten Räumen keine Feiern mehr mit mehr als 25 Teilnehmern zu veranstalten. „Wir machen zudem darauf aufmerksam, dass das Gesundheitsamt grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigungen nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mehr erteilt. Diese sind nur zulässig, wenn sie aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar sind. Dies sehen wir aktuell aber nicht als gegeben an“, betont Landrat Martin Sailer.
  • Maskenpflicht für Besucher in Kitas und heilpädagogischen Tagesstätten Als weitere Maßnahme ordnet das Gesundheitsamt ab Freitag, 16. Oktober, die Einhaltung des Rahmen-Hygieneplans für die Kindertagesbetreuungen und heilpädagogischen Tagesstätten an. Im Detail sieht dieser Plan vor, dass Besucher und Lieferanten die Einrichtungen nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten dürfen und Eltern die Maskenpflicht einhalten müssen, wenn sie ihr Kind abliefern oder abholen. Begleiten sie ihre Kinder in der Eingewöhnungsphase, müssen die Eltern künftig ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Asylunterkünfte Eine weitere Maßnahme betrifft die dezentralen Unterbringungen für geflüchtete Personen im Landkreis: Auf den Grundstücken gilt vorerst ein Betretungsverbot für alle Personen, die nicht in den Unterbringungen leben. Mit dieser Einschränkung soll der Kontaktpersonenkreis im Falle der Infektion eines Bewohners klein gehalten werden.

Für Landkreise, die den Warnwert (Inzidenz zwischen 35 und 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche) überschritten haben, hat Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstagnachmittag zusätzlich strengere Regeln verkündet: Die neuen Corona-Richtlinien für Bayern finden Sie hier.

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