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Der Auftakt zu harten Jahren für Kommunen und Firmen

Kommentar Von Regine Kahl
15.07.2020

Die Corona-Krise führt dazu, dass sich selbst finanzstarke Kommunen wie Neusäß oder Gersthofen fragen müssen: Wie geht es weiter?

Als der Neusässer Kämmerer die neuen Zahlen vorlegte, war es mucksmäuschenstill, und die Stadträte im Finanzausschuss machten ernste Mienen. Innerhalb eines halben Jahres hat sich die finanzielle Situation verändert. Weniger Steuern, fehlende Einnahmen und Zuschüsse des Freistaates, die nicht in der erwarteten Größe fließen – all das macht Sorgen.

Die Corona-Krise hat selbst so finanzstarke Kommunen wie Neusäß oder Gersthofen eiskalt erwischt. Wie geht es weiter? Hier herrscht große Unsicherheit. Niemand kann sagen, wie sich die Pandemie entwickelt, wie schnell die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt. Auch im Landkreis Augsburg gibt es Firmen, die nicht nur im eigenen Land, sondern international im Geschäft sind.

Werden die Besucher wieder in die Therme Titania nach Neusäß kommen?

Dazu kommt in Neusäß die große Unbekannte Titania. Werden die Besucher wieder in die Therme kommen? Das wird erst ab Herbst klarer werden. Egal, wie sich die Infektionen und die Wirtschaft entwickeln, eines ist klar: Ein Nachtragshaushalt ist die Ouvertüre für harte Jahre. Es wird nicht die letzte beschlossene Finanzspritze für die Therme gewesen sein. Außerdem steht so manches Wunschprojekt der Stadt in den nächsten Jahren auf der Kippe. Manchmal wird nur die Reißleine übrig bleiben.

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