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Dinkelscherben: „Durchbruch“ bei der Spital-Finanzierung in Dinkelscherben?

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„Durchbruch“ bei der Spital-Finanzierung in Dinkelscherben?

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    Die Schließung des Seniorenwohnheims der Hospitalstiftung Dinkelscherben ist längst vom Tisch, jetzt wird saniert.
    Die Schließung des Seniorenwohnheims der Hospitalstiftung Dinkelscherben ist längst vom Tisch, jetzt wird saniert. Foto: Markus Merk (Archiv)

    Die Arbeiten im historischen Seniorenheim in Dinkelscherben laufen bereits. In mehreren Abschnitten soll das baufällige Gebäude in den kommenden Jahren saniert werden. Immer wieder versprachen Politiker Fördergelder für dieses Projekt. Nun sprechen Fabian Mehring ( Freie Wähler ) und Carolina Trautner ( CSU ) von einem „ Durchbruch bei der Finanzierung des Projekts“.

    Nach einem Gespräch mit Gesundheitsministerin Melanie Huml ( CSU ) stehe Fördergeldern vom Freistaat nichts mehr im Wege, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Trautner und Mehring . Die Rede ist von einem Zuschuss von mindestens 40 Prozent der förderfähigen Kosten durch den Freistaat. Unklar war, ob auch durch den vorzeitigen Baubeginn eine Förderung möglich ist. Mehring : „Weil die bisherigen Arbeiten am Gebäude vom Förderverein im Ehrenamt erbracht wurden, liegt kein vorzeitiger Baubeginn vor, sodass dies auch für den ersten Bauabschnitt gilt.“ Wie Trautner erklärt, könnte die Förderung sogar noch höher ausfallen, falls das zu entwickelnde Sanierungskonzept eine Öffnung der Einrichtung in den sozialen Nahraum beinhalten würde.

    Was nun zu tun ist, damit die Fördergelder nach Dinkelscherben fließen

    Beide Politiker raten der Hospitalstiftung nun dazu, den zugehörigen Förderantrag schnellstmöglich zu stellen und mit einem Antrag auf vorzeitigen Maßnahmebeginn zu verbinden. „Danach können Fördervoraussetzungen im Bereich der fachlichen Konzeption unterwegs erbracht werden, ohne die dringenden baulichen Maßnahmen aufzuhalten“, erklärt Mehring .

    Wie Sozialministerin Trautner erklärt, würde das Dinkelscherber Seniorenheim damit zu den landesweit ersten Profiteuren einer „bislang ungekannten Unterstützung“ durch den Freistaat gehören.

    Noch sind die Fördergelder allerdings nicht überweisen worden. Der Vorsitzende der Hospitalstiftung Edgar Kalb möchte sich auf Nachfrage nicht zu der Mitteilung von Trautner und Mehring äußern.

    Die Kosten zur Sanierung wurden von Kalb zuletzt auf drei bis vier Millionen Euro geschätzt. Grob lässt sich die Sanierung in drei Teile aufteilen. Mit dem ersten Bauabschnitt wurde bereits begonnen. Dabei geht es um den nördlichen Teil des Gebäude, einen Anbau aus den frühen 1980er-Jahren.

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