1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Ein Frauentrio will Lust aufs Leben machen

Vernissage

24.06.2019

Ein Frauentrio will Lust aufs Leben machen

„Wir präsentieren Kunst mit Empfindungen, Gefühlen und Liebe, wie sie nur Frauen vermitteln können.“Brachten die Elemente Bilder, Musik und Poetik unter dem Motto „Trilogie der klingenden Kunst“ in Form, wie hier mit den Stelen: (von links) Gabriela Wendorf, Sabine Koller und Martina Lang.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Drei Künstlerinnen präsentieren in Fischach Bilder, Musik und Poetik. Ihr Ziel: Staunen, erleben und inspirieren lassen. Wie ihnen das gelungen ist

Für Sabine Koller, Martina Lang und Gabriela Wendorf ist Kunst ein faszinierendes Gegengewicht zum Alltag. Sie sei sinneserfahrend und zugleich unterschiedlich. So sei es naheliegend gewesen, ihre Kunstformen einem breiten Publikum näherzubringen. Unter dem Motto „Trilogie der klingenden Kunst“ lud das kreative Trio zu einer nicht alltäglichen Vernissage in Räumlichkeiten und Garten an der Neufnachstraße in Fischach.

„Wir sind drei starke Frauen mit Seelenverwandtschaft“, meinte Sabine Koller gleich zu Beginn der Vernissage. Die Sängerin und Stimmtherapeutin erklärte auch, warum: „Wir präsentieren Kunst mit Empfindungen, Gefühlen und Liebe, wie sie nur Frauen vermitteln können.“ Mit diesen Emotionen würden sie neugierig machen, Brücken bauen zwischen Menschen und sie letztlich miteinander verbinden. „Wir laden zum Singen und Fühlen ein“, resümierte Koller. Gleichzeitig nannte sie unmissverständlich ihr Anliegen: „Wir wollen das, was wir können, in die Welt hinaus tragen.“

Mit den eingeschlagenen kreativen Pfaden wollen die Künstlerinnen Lust aufs Leben machen, ergänzte die Bilder, Schmuck und Design präsentierende Martina Lang. Ziel sei es, zum Staunen, Erleben und Inspirieren zu animieren. Verlegerin Gabriela Wendorf stand unter anderem für Wort-Flows aus dem Augenblick heraus. „Ich fühle mich wie ein Baum, umschließe die Blätter und hangele mich hinaus“, umriss sie ihre Freude am Leben, an den Menschen, Tiere und Pflanzen.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Die drei Künstlerinnen verdeutlichten vor allem eines: Ihre Trilogie kam nicht marktschreierisch daher. Sie wollten Eindrücke und Flair vermitteln. Das gelang ihnen ebenso mit Gegenständlichem als auch diversen klingenden Elementen. Dabei wurden Grenzen aufgebrochen und damit Wege zur Kreativität und Offenheit entdeckt.

Die Trilogie aus Bildern, Musik und Lyrik entpuppte sich zuweilen als stimmig schön, dann wieder als intensiv oder einfach nur schlicht. Einig war sich die Kunst darin, kein Maßstab für etwas anderes oder gar einengendes Individuum zu sein. Oder wie es Sabine Koller sagte: „Wir wollen das innere Gefühl zum Klingen und Sehen bringen.“

Dementsprechend waren die diversen Kunstpfade auch eine Darbietung, wie sich Kunst in Geduld übt. Treffend korrespondierend in Martina Langs Werken: schauen, wirken lassen, assoziieren. Welche gedanklichen Verbindungen verknüpfen ein frohes Grün mit Goldball, eine goldgeschwungene Acht, mit Federn geschmückte Wurzelhölzer oder geballte Eisenstangen? Antwort: Assoziieren bedeutet freier Lauf. Es gibt kein Falsch oder Richtig, nur Sinneserfahrungen.

Die Trilogie der klingenden Kunst sei spontan entstanden, meinte das Trio. Aber sie bleibe keine Eintagsfliege, versprach Sabine Koller.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren