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Big Band

21.04.2015

Ein Konzert, das unter die Haut geht

Für Bandleader Achim Binanzer war es der letzte Auftritt mit der Big Band „Blue Notes“ der Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau.
Bild: Michaela Krämer

Die Blue Notes begeistern in Adelsried. Ein gefühlvoller Abschied vom Leiter der Sing- und Musikschule

Ein bewegender Abschied: Achim Binanzer, der Leiter des Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau, setzte in der evangelischen Gnadenkirche mit der Big Band Blue Notes einen besonderen Schlusspunkt zugunsten der Sozialstation Zusmarshausen. Am Ende wurden rund 530 Euro eingespielt. Wie berichtet wechselt Binanzer nach Neusäß. Das musikalische Spektrum der Blue-Notes-Big-Band war weit gefächert. Da stimmte einfach alles.

Charmant und stimmgewaltig zugleich eröffneten Anette Binanzer und Theresa Krötz mit „The Rose“ das Konzert – mit der gleichen Hingabe wie einst Bette Midler. Bandleader Achim Binanzer hatte für das mittlerweile 14. Konzert nicht nur Musik von den Beatles wie „Hey Jude“ auf das Programm gesetzt, sondern auch Lieder von Michael Bublé mit „Feeling Good“ oder „Home“. Alles Titel, die unter die Haut gehen.

Mit großem Engagement bewältigten die Musiker ihre Stücke und ließen schon hie und da Big-Band-Sound durchschimmern. Swing, Rock, Jazz, Pop, Blues, aber auch Gospels: in allen Variationen trug das bestens gelaunte Ensemble die Werke vor. Bei vielen Soloeinlagen unterstrichen die Musiker, dass sie wahre Meister auf ihren Instrumenten sind. Das Blechbläserensemble ließ mit „Swing Low, Sweet Chariot“ und „Go Down, Moses“ ordentlich Dampf ab. Die Blue Notes gaben nicht nur Evergreens wie „Yesterday“ von John Lennon und Paul McCartney zum Besten, sondern erfüllten mit „Can You Feel the Love“ oder „You Raise Me Up“ den einen oder anderen Liederwunsch. Lyrik pur erlebten die Zuhörer bei dem äußerst gefühlvollen Song „On My Knees“ – gesungen von der erst 13-jährigen Anna Mayer. Dass sie auch anders kann, zeigte sie in „Down by the Riverside“, einem US-amerikanischen Gospelsong, und erntete dafür einen fulminanten Applaus. Die Mitglieder des Gitarrentrios präsentierten sich ebenso gut in Form. So groovten sie sich mit Stücken von Yvon Rivoal „A Rosa Vermelha“, „Nesta Rua“ sowie „Unos Ojos Negros“ in die Herzen der Besucher. Lukas Mayer berührte mit der Pop-Ballade „I Believe I Can Fly“ von R. Kellye. Viel Applaus gab es für ihn auch für den sensibel und besinnlich vorgetragenen Song „If I Sing!“ aus dem Musical „Closer Than Ever“.

Einen Höhepunkt nach dem anderen: Mit dem Song „Hallelujah“ des kanadischen Sängers und Songwriters Leonhard Cohen gaben die Mitwirkenden ihr Bestes – so wie es in dem gefühlvollen Stück auch übersetzt heißt. (kräm)

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