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Naherholung

30.06.2017

Ein schönes Ende für den Erlebnispfad

Aus zwei mach eins: Das Areal des Feuerwehr- und Bürgerhauses (rechts) wächst mit dem Erholungsgrundstück am Leiseweiherbach zusammen. Aus dem Holzschuppen könnte der von den Vereinen gewünschte Vereinsstadel werden.
Bild: Sonja Diller

In Affaltern soll der Endpunkt des sieben Kilometer langen Biber-Bach-Erlebnispfads sein. Hier hat die Marktgemeinde Biberbach einiges vor

Gleich drei schöne Dinge bekommen die Bürger in Biberbach-Affaltern auf einmal: eine Festwiese neben dem Feuerwehr- und Bürgerhaus, ein Naherholungsziel mitten im Ort und wohl auch den gewünschten Vereinsstadel. Bei einem Ortstermin ließen sich die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses des Biberbacher Marktgemeinderats über die Entwürfe der Landschaftsplanerin Kathrin Reich informieren. Reich hat den Auftrag, den Biber-Bach-Erlebnispfad zwischen Biberbach und Affaltern umzusetzen. Dessen Endpunkt und letzte Station wird auf dem gemeindlichen Grundstück in der Schulstraße 7 sein.

Demnächst werden das nicht mehr zu rettende Wohnhaus und der Stadel abgerissen, doch mit dem Schuppen und dem knapp viertausend Quadratmeter großen Grundstück hat man – zusätzlich zur Einrichtung der Station des Biber-Bach-Erlebnispfades – einiges vor. Den Holzschuppen möchten die Vereine als Lager nutzen, eine knapp tausend Quadratmeter große Fläche wird als Festwiese hergerichtet. Dafür muss das Gelände, das einen Absatz von rund 25 Zentimetern aufweist, angeglichen und die Hecke zum Bürgerhaus entfernt werden.

Auf dem restlichen Grundstück am Leiseweiherbach stehen das Wasser und die Natur ebenso im Mittelpunkt wie bei den anderen fünf Stationen des Bacherlebnispfades. Zum „Pritscheln“ kann man bald mit einer Schwengelpumpe Wasser in eine Spielbucht mit Sand und Steinen befördern. Und ein Weidenpavillon soll Radler und Wanderer zur gemütlichen Rast im Grünen einladen. Es werde ganz unabhängig vom restlichen Konzept zur Hochwasserbekämpfung im Ort gleichzeitig eine kleine Auffangfläche geschaffen, die bei Starkregen das Wasser des Baches etwas bändigen kann. „Das Wasserwirtschaftsamt befürwortet solche naturnahen Retentionsflächen sehr“, so Reich.

Der Biber-Bach-Erlebnispfad wird sich zwischen Affaltern und dem Feuerwehrplatz in Biberbach über insgesamt sieben Kilometer ziehen. Anfang Mai war der offizielle Startschuss zum Baubeginn gegeben worden.

Erholung, Natur und Bildung sind das Paket, mit dem Biberbach sich eine hohe Förderung aus dem Leader-Projekt der Europäischen Union geholt hat. Bis zur Hälfte der Gesamtkosten von rund 110000 Euro bekommt die Gemeinde aus dem Fördertopf, der für modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum bestimmt ist.

An der ersten Station am Feuerwehrplatz wird es schon in den Sommerferien bunt zugehen. Dann dürfen die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms bei der Gestaltung mithelfen und ihre eigenen Ideen mit einbringen.

Ende 2018 müssen die Arbeiten am gesamten Erlebnispfad abgeschlossen sein. Das schreibt die Förderrichtlinie vor. Deshalb werde nach dem Beschluss des Ausschusses, die Pläne der Landschaftsarchitektin so wie vorgelegt umzusetzen, die Ausschreibung der Arbeiten möglichst schnell angegangen, sagte Bürgermeister Wolfgang Jarasch.

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