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Bund und Länder wollen Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränken

Meitingen-Herbertshofen

27.07.2010

Eine Aktion für Uganda

Die Bälle aus Uganda aufgenommen und weitergespielt haben die Grundschüler Herbertshofen mit Rektor Klaus Katzenschwanz (rechts) und den drei Eltern-Schiedsrichtern (von links kniend) Andy Schilling, Markus Kröber und Stefan Hackl. Foto: Franz Gump
Bild: Franz Gump

Die Grundschule Herbertshofen spendet für die Ausbildung von Kindern in Uganda. Das Geld haben sie mit einem Hobbyturnier erwirtschaftet.

Das Freundschaftsangebot "Freundschaftsspiel - spielerisch die Welt verändern", eine Aktion mit Bananenblätterbällen, die von Kindern in Uganda gebastelt wurden, hat die Grundschule Herbertshofen aufgegriffen. Auf dem Lechtaler Sportgelände beteiligten sich alle sieben Klassen der Kinder aus Herbertshofen und Erlingen und trugen auf Kleinfeldern mit sieben Buben- und sieben Mädchenteams ihre jeweils zehnminütigen Begegnungen aus.

"Dabei sein ist alles", bestätigte Schulleiter Klaus Katzenschwanz den olympischen Gedanken. Die Organisation hatte Klassleiterin Carola Scherer. Neben Kämpfen um den Ball, Tore und Siege lockte vor allem am Schluss der für jedes Kind bereitstehende Ugandaball, der in etwa die zweifache Größe eines Tennisballes hat. Die von Kindern und Eltern gesammelte Spende in Höhe von 500 Euro wird der Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg zur Verfügung gestellt. Für diesen Betrag können fünf Kinder in Uganda die Ausbildung für ein Jahr genießen.

Die Herbertshofer Aktion wurde begleitet von Plakaten für Mannschaften wie die "wilden Weiber", die "Teufelsgirls", die "mutigen Löwen", die "kleinen Giganten", die "Turbokicker", die "Powergirls" oder "Frauenpower".

Die Eltern unterstützten den Vormittag mit einem Frühstück. Stefan Hackl, Markus Kröber und Andy Schilling stellten sich außerdem als Schiedsrichter zur Verfügung. (gp)

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