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Jahreshauptversammlung

08.01.2019

Eine Dienstzeit wie ein amerikanischer Präsident

Ehrende und Geehrte bei der Feuerwehr Meitingen: (von links) Kommandant Robert Scherer, Alexander Brand, Johann Steichele, Manfred Göppel, Eva Surrer, Joachim Beutmüller, Niels Neumann, Klement Off und Harald Kiesewetter.
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Ehrende und Geehrte bei der Feuerwehr Meitingen: (von links) Kommandant Robert Scherer, Alexander Brand, Johann Steichele, Manfred Göppel, Eva Surrer, Joachim Beutmüller, Niels Neumann, Klement Off und Harald Kiesewetter.

Pius Rau wird für vier weitere Jahre als Vorsitzender im Amt bestätigt

Die Neuwahlen des Vorstands für die kommenden standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Meitingen. „Ich halte es so, wie es bei der Präsidentenwahl in den USA praktiziert wird – nach acht Jahren Amtszeit ist es genug, dann soll ein neues Gesicht die Leitung übernehmen“, sagte der Vorsitzende Pius Rau und schmunzelte. Somit wird er vier weitere Amtsjahre den Vorsitz innehaben.

Der Vorstand setzt sich somit folgendermaßen zusammen: Vorsitzender Pius Rau, Stellvertreter Andreas Riegg (neu für Harald Kiesewetter), Kassier Anton Muschler und Schriftführer Dominik Nebe. Als Beisitzer fungieren Nathalie Hauke, Joachim Beutmüller und Hans Peuckert, und die Kassenprüfung liegt in den Händen von Sabrina Ferber und Sabrina Nebe (neu). In seinem Rückblick erinnerte Rau an die zahlreichen Aktivitäten und gesellschaftlichen Ereignisse bei der Meitinger Wehr. „Am Tag, in der Nacht, zu Hause, bei der Arbeit oder beim Sonntagsspaziergang – wenn die Sirene heult und den Piepser auslöst, sind wir gefragt“, sagte Kommandant Robert Scherer und lobte das große Engagement seiner aktiven 43 Einsatzkräfte, zu deren Kreis auch fünf Frauen zählen. Vergangenes Jahr wurden 42 Übungen und Bewegungsfahrten absolviert. Dies bedeutet eine Steigerung von über 20 Prozent. Es wurden insgesamt 106 Einsätze verzeichnet und dabei 1496 Einsatzstunden sowie 1113 Übungsstunden verbucht.

„Wir sind nicht mehr nur als Brandbekämpfer, sondern auch in vielen anderen Lebens- und Notlagen gefordert, um der Bevölkerung als zuverlässige und ständig verfügbare Helfer unter die Arne greifen zu können“, sagte Scherer. Ausbildungsleiter Anton Kraus ließ die zahlreichen Lehrgänge der Jugendwehr am Standort Meitingen Revue passieren und hob dabei besonders die Funkübung mit allen Jugendfeuerwehren des Marktes unter der Organisation von Florian Ziegler (FF Waltershofen) hervor.

Jugendwart Vinzent Langhans erinnerte in seinem Rückblick vor allem an die im Sommer durchgeführte 24-Stunden-Übung mit 45 Teilnehmern aus verschiedenen Ortsfeuerwehren, die sieben Einsätze zu bewältigen hatten. Insgesamt wurden 20 Übungen durchgeführt und 54 Gesamtausbildungsstunden geleistet. Derzeit gehören dem Jugendbereich sieben Jugendliche, davon zwei Mädchen, an.

Über trotz erhöhter Ausgaben solide Finanzen informierte Anton Muschler. „Viele Menschen in der Gemeinschaft sehen die Arbeit der Feuerwehren als eine Selbstverständlichkeit an, doch wissen sie nicht, wie viel Idealismus, Einsatzbereitschaft und Freude hinter dieser hochwertigen Arbeit steckt, um den Dienst für die Bevölkerung erfolgreich zu meistern“, dankte Bürgermeister Michael Higl den Meitinger Feuerwehrlern.

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