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Erfolgsband
05.01.2011

Der "Graf" von "Unheilig" im Interview

Unheilig verdrängt Jackson von Charts-Spitze
Foto: DPA

Unsere Mitarbeiterin Nicola Beckers interviewte den "Grafen" der Erfolgsband "Unheilig". Dieser verrät im Gespräch auch, was er von Rammstein hält.

Mit ihrer Hymne "Geboren um zu leben" ist der Band "Unheilig" im Jahr 2010 der Durchbruch gelungen. Das Album erreichte direkt Platz eins der deutschen Verkaufscharts. Nicola Beckers aus Königsbrunn hat sich mit dem "Grafen" von Unheilig getroffen.

Bislang konnte man die Musik von Unheilig eher der Gothic-Szene zuordnen. Wie kommt es, dass du nicht nur den schwarzen Nagellack abgelegt hast, sondern deine Musik immer mehr Menschen anspricht, die nichts mit der Gothic-Szene am Hut haben?

Graf: Das eine hat mit dem anderen nicht so viel zu tun. In den Anfängen hatte ich zu den schwarz lackierten Fingernägeln und den weißen Kontaktlinsen auf der Bühne auch noch eine entsprechende Garderobe: einen Brokatmantel mit Rüschen. Von diesem Outfit konnte ich mir damals nur eins leisten und habe bei der ersten Tour gemerkt, dass es nicht so toll ist, wenn man damit zwei Wochen lang auftreten muss. Daher habe ich mich für den schwarzen Anzug entschieden. Nach drei, vier Jahren habe ich mir dann meine Nägel nicht mehr lackiert, weil es mir einfach zu blöd war. Ich kam mir vor wie eine Diva.

Lässt sich die Musik von Unheilig überhaupt einer Schublade zuordnen?

Graf: Wenn, dann in die schwarze Szene - denn da komme ich her. Da waren die ersten Menschen vor zehn Jahren, die auf die Lieder aufmerksam geworden sind, die mir den ersten Applaus geschenkt haben. Trotzdem habe ich die Einstellung, dass Musik für alle Menschen da ist.

Woher nimmst du die Ideen für deine Musik, was inspiriert dich?

Graf: Das Leben inspiriert mich. Ich mache Musik, damit es mir besser geht. All das, was mich beschäftigt, schreibe ich mir von der Seele. Daher sind die Lieder auch sehr autobiografisch und haben ihren Ursprung in meinem Leben.

Hast du Vorbilder?

Graf: Rammstein finde ich persönlich sehr gut, gerade was die Instrumentalisierung angeht. Wenn ich ein Lied mache, das härter ist, dann möchte ich, dass sich das wie Rammstein anhört. Die haben es einfach geschafft, es auf den Punkt zu bringen - das ist für mich Metal der Neuzeit. Ansonsten finde ich aber auch die Texte von Herbert Grönemeyer klasse. Er kann mit wenigen Worten sehr schöne Bilder aufbauen. Der Ursprung der Unheilig-Musik ist aber in meiner Kindheit zu finden. Damals habe ich Filmmusik von Hans Zimmer, Ennio Morricone oder Bill Conti nachgespielt und meine eigene Version daraus komponiert.

Du hast dich vor einigen Jahren von der Gründungsbesetzung getrennt und bist seither mit wechselnder musikalischer Begleitung unterwegs. Wie findest du gute Musiker?

Graf: Ich habe in all den Jahren gelernt, dass für mich das Menschliche wichtiger ist als die Musikalität. Man muss nach guten Leuten suchen und ausprobieren. Nach zehn Jahren habe ich es geschafft, Leute um mich zu haben, mit denen ich mich sehr gut verstehe und auf die ich mich verlassen kann.

Momentan bist du Songwriter, Sänger und Produzent in einer Person. Steht hinter Unheilig irgendwann wieder eine eigene Band?

Graf: Richtig, die Songs schreibe ich alleine, aber ich produziere gemeinsam mit meinem Keyboarder und bin in der glücklichen Lage, mit vielen Menschen zusammenzuarbeiten. Eine Band wird es allerdings nie mehr geben, denn ich habe noch keinen Menschen gefunden, der so bescheuert ist wie ich - der sein Leben danach ordnet und alles hinten anstellt, nur damit die Musik funktioniert. Das kann ich auch von niemandem erwarten. Ich bin sehr extrem und habe konkrete Vorstellungen, wie die Lieder werden sollen. Der musikalische Bereich ist mein Part. Das ist es, worauf ich mich konzentrieren will - alles andere würde nicht funktionieren.

Was passiert nach der Jubiläumstour von "Große Freiheit II"?

Graf: Wir schreiben fleißig am Album nach "Große Freiheit". Es gibt schon einige Texte und Kompositionen. Das Konzept steht bereits und ich weiß, wie das Album heißen soll. Wir haben ein kleines portables Studio, in dem wir alles aufnehmen. Im Sommer geht's erst einmal auf Festivaltour. Wenn alles klappt, wird Anfang 2012 das neue Album veröffentlicht.

Konzert Am 20. Januar ist Unheilig ab 20 Uhr in der Schwabenhalle Augsburg zu hören.

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