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29.01.2019

Erneuter Wechsel im Gemeinderat

Ulrich Raab (links) und Karin Pritsch wurden von Bürgermeister Peter Wendel vereidigt.
Bild: Petra Krauß-Stelzer

Karin Pritsch und Ulrich Raab rücken nach

Karin Pritsch und Ulrich Raab bestimmen als neue Gemeinderäte künftig das Geschehen in Aystetten mit. Auf der jüngsten Ratssitzung wurden die parteilose Karin Pritsch sowie der 41-jährige Freie Wähler Ulrich Raab von Bürgermeister Peter Wendel vereidigt.

Die Kulturkreisvorsitzende Karin Pritsch ist Wissenschaftlerin und promovierte Biologin am Helmholtz-Zentrum in München. Seit 2004 lebt sie mit ihrem Mann in Aystetten.

Wie berichtet, hatten der Grüne Peter Eisenberger wegen eines Wegzugs aus Aystetten und die Freie Wählerin Bettina Wendel aus privaten Gründen um eine Entlassung aus ihrem Gemeinderatsamt gebeten.

Auf der Sitzung beschloss der Gemeinderat zudem eine neue Fassung der Verordnung über die Reinhaltung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter. Die alte Verordnung stamme, so Kämmerer Jürgen Schantin, noch aus dem Jahr 1999; Verordnungen würden generell etwa 20 Jahre gelten. Deshalb wurde die alte Verordnung überarbeitet und angepasst.

Das offizielle Amtsblatt der Gemeinde, „Aystetten aktuell“, ist vielen Bürgern nicht attraktiv genug; das betonte der in Aystetten ansässige Grafikdesigner Dieter Schmid. Er stellte dem Gemeinderat in einem Vortrag seine Pläne zur Herausgabe eines hochwertigeren und regional informativeren Amtsblattes vor, in dem er auch kleine örtliche Geschichten unterbringen und vor allem die Bildqualität verbessern möchte. In diesem Falle müsste die Gemeinde den Vertrag mit dem Verlag Wittich, der derzeit das zweiwöchentlich erscheinende Amtsblatt herausgibt, kündigen. Derzeit koste das Amtsblatt – inclusive Zustellung durch die Post – die Gemeinde Aystetten jährlich rund 7000 Euro, so Bürgermeister Peter Wendel.

Schmid könne dies weit kostengünstiger machen, erklärte er dem Gemeinderat. Schmid nannte dabei 1800 Euro pro Jahr, ohne Zustellung. Der Gemeinderat will sich intern damit befassen.

Der Gemeinderat tagt wieder am Donnerstag, 21. Februar. (pks)

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