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Neusäß

28.09.2010

Federmasken, Reifröcke und klassische Musik

Rauschende Roben trugen die Mitwirkenden bei Bella Classica in Neusäß. Fotos: Melanie Möller
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Rauschende Roben trugen die Mitwirkenden bei Bella Classica in Neusäß. Fotos: Melanie Möller

Tanz, klassischer Gesang und Schauspielerei - die Schüler, die im Verein "Young Stage" in allen diesen Disziplinen unterrichtet werden, zeigten am Sonntag in der Stadthalle in Neusäß bei der Matinée "Bella Classica" ihr Können. Von Mirela Delic

Neusäß. Tanz, klassischer Gesang und Schauspielerei - die jungen Schüler, die im Verein "Young Stage" in allen diesen Disziplinen unterrichtet werden, zeigten am Sonntag in der Stadthalle in Neusäß bei der Matinée "Bella Classica" ihr Können. Der Verein "Young Stage" fördert junge Sänger, Schauspieler und Tänzer durch Workshops, Unterricht und durch die Möglichkeit, Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Die Gesangsklasse unterrichtet Elisabeth Haumann. Um die Schaupieler kümmert sich Christian Beier.

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Maskiert und kostümiert, mit farbigen, federbestückten Masken und Kostümen im Stil der italienischen Klassik sangen, tanzten und spielten die Schüler und Schülerinnen zwischen 14 und 24 Jahren in einem eigens zusammengestellten Bühnenarrangement. Die Schüler der Gesangsklasse von Elisabeth Haumann interpretierten dabei klassische Stücke von Verdi über Vivaldi, Händel bis Chopin.

Die 18-jährige Susanne Veith, die erst seit zwei Jahren Gesangsunterricht nimmt, sang beispielsweise Mozarts "Le nozze di Figaro". Die erst 14-jährige Melanie Möller gab "In mir klingt ein Lied" von Frédéric Chopin zum Besten, Yasemin Khaleli sang Händels Arie der Almivena "Rinaldo".

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Einen Höhepunkt bildete das Duett aus Mozarts "Zauberflöte", dargeboten durch die Geschwister Susanne und Andreas Kapfer. Am Klavier begleitete Jewgenia Raisowa. Dabei sollte das Programm nicht "wie Nummern" hintereinander abgearbeitet werden, wie Gesangsdozentin Elisabeth Haumann erläutert.

Aljona Weikert, Julia Moosburger, Sabrina Hartl und Melanie Möller aus der Schauspielklasse führten in Kostümen mit weiten Taftröcken und bunten Masken durch das Programm. Sie brachten dem Publikum den meist italienischen Inhalt der Gesangsstücke nahe.

Dabei sei das Ziel, zu lernen, einen Vormittag lang mit Gesang und Spiel das Publikum zu unterhalten und Bühnenerfahrung zu sammeln, sagt die Gesangsdozentin Elisabeth Haumann. Besonders erwähnenswert ist das hohe künstlerische Niveau der Darbietungen, trotz des jungen Alters der jungen Talente. Einige singen und spielen erst seit wenigen Jahren, andere wie die Geschwister Kapfer kamen schon im Kindergartenalter zum Gesang. Trotz der unterschiedlichen Erfahrung wurden die verschiedenen Disziplinen eng mit einander verbunden, und das auch erfolgreich und unterhaltsam.

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