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05.08.2019

Festival Kulturina erreicht neue Höhen

So sah das Kulturina-Festgelände im Herzen Gersthofens am Sonntagnachmittag aus der Luft aus. Bunt, wie die Sonnenschirme von oben erscheinen, so waren auch das kulinarische Angebot und das kulturelle Programm.  	Fotos: Marcus Merk
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So sah das Kulturina-Festgelände im Herzen Gersthofens am Sonntagnachmittag aus der Luft aus. Bunt, wie die Sonnenschirme von oben erscheinen, so waren auch das kulinarische Angebot und das kulturelle Programm. Fotos: Marcus Merk

Die Mischung aus neuen Angeboten und bekannten Interpreten lockte am Wochenende wieder viele Tausend Menschen nach Gersthofen. Die Stimmung war fröhlich wie selten vorher

Tausende Menschen feiern drei Tage lang – nein, das war an diesem Wochenende nicht Wacken, sondern die Kulturina: In Gersthofen gab’s die mittlerweile neunte Auflage des Stadtfestivals. Und wieder gelang es den Organisatoren vom Verein Lebendige Innenstadt Gersthofen, dem bewährten Konzept noch einiges draufzusetzen.

Auf einen Etat von 250000 Euro ist das Festival inzwischen angewachsen. Doch das erscheint einem als wahres Schnäppchen im Vergleich zu dem Programm, das den Besuchern von Freitagabend bis Montagfrüh auf, in und rund um Stadtpark und Rathausplatz angeboten wurde. Seit Oktober hatte das Organisationsteam gearbeitet, um das Programm auf die Beine zu stellen und die Sponsoren zu finden.

Und auch die Gersthofer Vereine zogen mit – wie seit dem Beginn im Jahr 2011. Neben einem Angebot an Speisen und Getränken bereicherten sie auch das Programm mit Kletterwand, Kinderschminken und vielem mehr. Die Musikvereine sorgten beispielsweise am Samstagnachmittag beim „Klingenden Gersthofen“ für traditionellere Klänge, während im restlichen Programm doch eher rockiges, fetziges oder modernes Schlagerrepertoire dominant waren.

Festival Kulturina erreicht neue Höhen

Als eine absolut sinnvolle Neuerung erwies sich bei der Kulturina der „Magic Sky“ – ein mobiles Dach, das den Rathausplatz auf 700 Quadratmetern Fläche vor stechender Sonne und Regengüssen schützte. „Ohne dieses Dach hätten wir das Klingende Gersthofen absagen müssen“, sagte danach Andreas Landau, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Gersthofer Musikvereine und des Jugendorchesters Gersthofen. „Schön war auch, dass diesmal die Kapellen mehr Zeit zum Spielen hatten.“

Und das kam gut an. „Wir haben uns das klingende Gersthofen angehört und bleiben jetzt sitzen, damit wir nachher noch Plätze haben beim Auftritt von „Cash-n-Go“, sagte Manfred Link. Er war mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Gersthofer Seniorenbeirat auf den Rathausplatz gekommen. Und ihr Entschluss erwies sich als goldrichtig: Schon eine Stunde, bevor die Cash-n-Go-Lokalmatadore mit ihrem witzig-virtuosen A-cappella-Programm die Bühne stürmten, war der Rathausplatz rammelvoll, sodass die Bedienungen kaum ihre bestellten Speisen und Getränke zu den Tischen transportieren konnten.

Und das war nach dem ebenfalls randvollen Auftritt der „The Magic of Queen Band“ am Freitagabend bei Weitem nicht das einzige Mal, dass es hier hieß: „Full house“. Eng wurde es auch am Sonntagnachmittag beim Auftritt der Publikumslieblinge von „Rodscha aus Kambodscha“, die vor allem die kleinsten Besucher begeisterten. Am Ende stand sogar ein großer Kinderchor auf der Bühne, der leidenschaftlich sang – und Mutti, Vati, Oma und Opa hellauf begeisterte. Und nicht weit davon gab’s für die Kinder auf dem kleinen Rathausplatz auch einen kleinen Rummelplatz. Vor allem das Karussell dort war der Renner bei den jüngsten Besuchern.

Mit zum guten Gelingen trugen auch heuer wieder die Sicherheitskräfte bei, die nicht nur durch ihre starke Präsenz für einen friedlichen Ablauf sorgten, sondern auch immer wieder mal ungezwungen mit den Gästen plauderten.

„Grundsätzlich ist es vom Besucherzuspruch ein Spitzenjahr“, zog Max Poppe, einer der Verantwortlichen im 40-köpfigen Kulturina-Organisationsteam, eine vorläufige Bilanz. „Die Stimmung war noch besser als in den vorigen Jahren.“ Die Zuhörer hätten oft schon bei den Soundchecks geklatscht. „Das ganze Festival verlief schon vom Aufbau her sehr entspannt“, so Poppe weiter. Genauere Zahlen gebe es erst nach dem Abbau, wenn alle Beteiligten ihre Bilanz gezogen hätten. Doch am Montag muss zuerst abgebaut werden. "Kommentar und extra Seiten 6 u. 7

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