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Flexibus: Diesmal keine halben Sachen

Flexibus: Diesmal keine halben Sachen
Kommentar Von Philipp Kinne
17.01.2020

Die Idee für einen Flexibus im Holzwinkel ist nicht neu. Vor sechs Jahren wurden die Gemeinden allerdings nur mit einer Alternative vertröstet. 

Kurz vor der heißen Phase des Wahlkampfes setzen sich die Bürgermeister im Holzwinkel wieder für den Flexibus ein. Ob das Zufall ist, darf bezweifelt werden. Letztlich dürfte das den Menschen in Heretsried, Welden oder Altenmünster aber auch herzlich egal sein. Was zählt, ist, ob sie am Ende besser von A nach B kommen. Denn die aktuelle Situation im öffentlichen Nahverkehr hat viele Schwachstellen.

Eine echte Alternative zum eigenen Auto ist der Bus vielerorts bislang nicht. Das liegt auch daran, dass es zu wenige Querverbindungen zwischen kleinen Orten gibt. Der Flexibus könnte Abhilfe schaffen – wenn er von den Bürgern auch genutzt wird. Eine Art Taxi, das fast von Haus zu Haus fährt – ganz flexibel auf Abruf. Als die Idee vor sechs Jahren auf dem Tisch lag, wurde nichts draus. Auch die Finanzierung galt als Problem.

Der Rufbus ist keine echte Alternative

Stattdessen einigte man sich auf den Rufbus. Das Konzept dafür klingt ähnlich, hat aber einen Nachteil: Der Rufbus fährt – wenn er angefordert wird – nur auf einer bestimmten Route. Alle Fahrgäste, die ein anderes Ziel haben, gehen also leer aus. Deshalb starten die Bürgermeister aus dem Holzwinkel nun einen zweiten Anlauf in Sachen Flexibus. Diesmal sollten am Ende der Debatte keine halben Sachen mehr stehen.

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