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Konzert

26.11.2019

Gemeinsames irisches Segenslied

Der „Mir Zwoa“ – Shanty- und Familienchor Lützelburg auf der Bühne im Theaterheim Lützelburg
Foto: Günter Ziegelmayr

Familienchor und Shanty-Chor singen in Lützelburg

Bereits zum vierten Mal fand ein gemeinsames Benefizkonzert mit Familien- und Shanty-Chor im Theaterheim in Lützelburg unter dem Titel „Mir Zwoa“ statt.

Das Begrüßungslied „Wir sind der Shanty-Chor“ unter Leitung von Dirigent Heinrich Streidl bildete den Auftakt zu einem unterhaltsamen Nachmittag, der von Erwin Kuchenbaur moderiert wurde. Verstärkt wurde die Akkordeonbegleitung von Helga Wiedemann und Sandra Schneider durch die Musiklehrerin Steffi Saule, die bereits vorher jahrelang dem Chor angehörte. Mit „La Paloma“ oder „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ befand man sich sofort in einem Traumschiff-Szenario, in dem auf hoher See die Gefühle in Wallung gerieten.

Danach räumten die „Shantys“ für den Familienchor die Bühne, die als Kontrastprogramm mit eher ruhigeren Klängen, aber auch „Gospels“ die Zuhörer in ihren Bann zogen. Ihr vielseitiges Repertoire unterstrichen sie mit Melodien von Kathi Stimmer-Salzeder unter der Leitung von Monika Klein. Und während sich bei den „Shantys“ nur Männer als Sänger hervortaten, waren es im Familienchor überwiegend Frauen, die den Ton angaben.

Nach einer Pause übernahm das Team von Chorleiterin Helga Wiedemann mit ihren „Seemännern“ wieder die Bühne. Zum letzten Programmteil betrat wieder der Familienchor die Bühne, um mit einem „Dreigesang“ das Herbstlied anzustimmen. Souverän dargeboten wurden Stücke wie „Ein Funke aus Stein geschlagen“ oder „Verso di Te“. Besonders gut jedoch ist der Soloteil von Monika Klein mit Andreas Schneider angekommen. Beide Chöre boten auch Instrumentalstücke dar. Vereint wollten die beiden Chöre jedoch das Finale des Konzerts bestreiten, was jedoch nicht ganz einfach war.

Dirigent Streidl gelang eine Zusammenstellung der vier verschiedenen Stimmlagen. Brachliegende Talente wurden geweckt für dieses irische Segenslied. Als am Ende alle gemeinsam die Bühne stürmten, präsentierten sich rund 40 Sänger mit dem vierstimmigen Schlusslied „Möge die Straße uns zusammen- führen“.

Die beiden Chöre haben sich darauf verständigt, den Spendenerlös auf das Marienheim Baschenegg, den Förderverein „Menschen brauchen Menschen, sowie für eine Ruhebank beim Wasserturm Lützelburg zu verteilen. Der Erlös wurde durch eine Einzelspende von Geburtstagskind Rupert Bauer großzügig aufgerundet. (AL)

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