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Gersthofen
02.09.2021

Warum die Gersthofer Kolpingsfamilie das Gipfelkreuz auf der Mädelegabel feiert

Sie waren vor 60 Jahren bei der Aufstellung des Gipfelkreuzes auf der Mädelegabel bereits dabei: (von links) Erwin Wiedemann, Mariele Pfundmeier, Alfred Steiner, Ulrich Kapfer, Franz Brandmeyr und Sebastian Gai.
Foto: Patricia Steiner/kolping

Einen Gottesdienst feierten Mitglieder der Kolpingsfamilie Gersthofen mit Stadtpfarrer Markus Dörre auf der Mädelegabel. Dies hatte einen besonderen Grund.

60 Jahre Gipfelkreuz auf der Mädelegabel: Am 13. August 1961 wurde nicht nur die Berliner Mauer errichtet, sondern die Kolpingsfamilie Gersthofen stellte an diesem Tag auch das Gipfelkreuz auf der Mädelegabel auf. Nun wurde das Jubiläum auf dem Berg bei Oberstdorf gefeiert. Was Stadtpfarrer Markus Dörre den Gläubigen mit auf den Weg gab.

Zur Feier dieses Jubiläums reisten 55 Mitglieder der Kolpingsfamilie Gersthofen nach Oberstdorf. Mit dabei waren sogar noch sechs Mitglieder der Kolpingsfamilie, die vor 60 Jahren bei der Errichtung des Kreuzes dabei waren. Von der Talstation der Fellhornbahn wanderte die ganze Gruppe zum Berggasthof Laiter im Stillachtal. Bei herrlichem Bergwetter und wunderschöner Bergsicht feierte Pfarrer Markus Dörre auf einer Wiese beim Berggasthof mit Blick zur Mädelegabel die heilige Messe. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er das Thema "Liebe". Die Inschrift des Gipfelkreuzes "Im Kreuz ist Heil" setzte Pfarrer Dörre in seiner Ansprache in Verbindung zu der bedingungslosen Liebe Gottes zu den Menschen. Wir Menschen müssen uns persönlich die Frage stellen, die Jesus an Petrus stellte "liebst du mich?".

Stadtpfarrer Markus Dörre zelebrierte die Messe zum 60 -jährigen Bestehens des Gipfelkreuzes auf der Mädelegabel.
Foto: Patricia Steiner/kolping

Gersthofer Bläsergruppe umrahmt die Messe

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einer Bläsergruppe der Schwäbischen Musikanten Gersthofen. Nach der Bergmesse und dem gemeinsamen Mittagessen wanderten die Teilnehmer zurück zum Bus und fuhren nach Oberstdorf. Dort konnten sie den Nachmittag bei Eis, Kaffee und Kuchen oder Einkaufen verbringen.

In den nächsten Tagen wird eine kleine Gruppe von Mitgliedern und Freunden noch einmal zum Gipfelkreuz hochgehen, um einige kleinere Reparaturen durchzuführen, sodass es noch viele Jahre allen Bergfreunden den Weg zum Gipfel der Mädelegabel weisen kann. (AZ)

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