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Gersthofen

30.01.2021

Gersthofen hat 153 iPads an Schüler verteilt

Gersthofen investiert in die digitale Ausstattung der Schüler.
Foto: Weizenegger

Plus Für den Distanzunterricht brauchen die Schüler auch entsprechende Rechner. Die Stadt Gersthofen verteilte 153 iPads für Schüler, die darauf angewiesen waren.

Wie sieht es mit der Ausstattung der Gersthofer Schulen für de Online-Unterricht aus? Wie die Schulbeauftragte des Gersthofer Stadtrats, Sandra Meitinger (CSU), im Katastrophenfallausschuss betonte, gibt es da noch Handlungsbedarf. „Man sollte zügig eine digitale Plattform schaffen, mit deren Hilfe die Schulleiter und Lehrer kommunizieren können“, sagte sie. Möglichst schnell sollte ein virtueller runder Tisch ins Leben gerufen werden. „Wir haben keine Zeit mehr. Der Distanzunterricht läuft schon“, betonte Sandra Meitinger. „Einen runden Tisch machen wir gerne“, sagte Bürgermeister Michael Wörle.

Sandra Meitinger appellierte an die Stadtverwaltung, die Telekom dazu zu bringen, endlich ein Breitbandnetz für alle Schulen einzurichten. „Laut unserem Vertrag hat die Telekom 60 Wochen Zeit dafür – es kann nach Angaben des Unternehmens bis zu den Sommerferien dauern, bis alle Schulen ans Glasfaser- und Breitbandnetz angeschlossen werden“, so Wörle weiter.

Zwar wurde nach Angaben der Stadtverwaltung bereits ab Frühjahr 2020, noch während des ersten harten Lockdowns, wurde das Thema zusätzliche IT-Infrastruktur innerhalb der Gersthofer Stadtverwaltung angegangen. Im Falle weiterer Einschränkungen durch Corona wollte Wörle den Schulfamilien eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Durch ein entsprechendes Förderprogramm der Landesregierung konnten neben den vorhandenen Haushaltsmitteln zusätzliche Mittel für die Beschaffung von iPads und Laptops akquiriert werden. Die Auslieferung der Hardware – insgesamt 153 iPads – erfolgte an alle Grundschulen und die Mittelschule. „So konnten mehr Endgeräte ausgeliefert werden, als eine Bedarfsabfrage bei den Eltern ergab“, erklärt Wörle. Allerdings habe es anfangs teilweise bei der Weitergabe der Geräte an bedürftige Schüler durch die Schulen gehapert, so Wörle weiter. „Das ist aber nicht Sache der Stadtverwaltung, sondern der jeweiligen Schule.“

iPads für Gersthofer Schüler: Es soll weitere Maßnahmen geben

Dennoch habe es sich herausgestellt, dass es auch jetzt noch zu wenig Endgeräte gebe, so Susanne Kirner. „Die erste Abfrage bei den Eltern war zum ersten Lockdown – nun gibt es kompletten Distanzunterricht zuhause, wenn mehrere Kinder gleichzeitig daheim lernen müssen, braucht es auch mehr iPads oder Laptops“, vermutete Susanne Kirner (CSU).

Neben diesen Endgeräten wurden weitere Laptops aus dem Schulbestand bereits vor den Weihnachtsferien an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen unter der Leitung von Simon Drüssler, IT-Koordinator der Anna-Pröll-Mittelschule, ausgegeben. Somit konnte der Unterrichtsstart unter Distanzunterrichts-Bedingungen unproblematisch durchgeführt werden. „Zusätzlich werden Schülerinnen und Schüler, die nicht über eine entsprechende technische Ausstattung verfügen, mit mobilen Endgeräten versorgt, um erfolgreich am Distanzunterricht teilnehmen zu können“, so Drüssler. Als weiteres Ziel sollten die erfolgreich erprobten Hard- und Softwarelösungen der Anna-Pröll-Mittelschule zeitnah auf alle Gersthofer Grundschulen ausgeweitet werden.

Die Schulleiter hätten sich für die Plattform MS Teams entschieden. Zusätzlich arbeitet die IT-Abteilung der Stadt eng mit den Verantwortlichen der Schulen zusammen, um Hilfestellungen im Bereich Software und deren Benutzung zu bieten. „Wir organisieren zum Beispiel aktuell mit Unterstützung von Simon Drüssler, IT-Koordinator der Anna-Pröll-Mittelschule, und Stadtrat eine Team-Schulung für Lehrkräfte“, so Wörle. „Alle Schulen wissen, dass wir sie beim Aufspielen der Software unterstützen. Elena Gillmann von der Stadtverwaltung fügte hinzu: „Wir unterstützen die Schulen – dazu müssen wir aber auch wissen, welche Anforderungen bei der Ausrüstung erfüllt werden müssen.“

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